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Blog von Jens Bullerjahn

Jens Bullerjahn dankt Gerlinde Kuppe

Montag, 21. Dezember 2009

Gesundheits- und Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe legt zum Jahresende aus gesundheitlichen Gründen ihr Regierungsamt nieder.  Kuppe erklärte am Montag in Magdeburg: „Die Entscheidung ist in den vergangenen Wochen gereift. Das Ministeramt erfordert ganze, uneingeschränkte Kraft. Unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes kann ich nicht garantieren, dass ich die vermehrten Anstrengungen, wie sie von mir bis zum Ende der Legislatur erwartet werden und wie ich sie mir selbst wünsche, zu 100 Prozent erfüllen kann.“ Kuppe informierte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und die SPD-Spitzen über ihren Schritt.

Kuppe verdient großen Respekt und Anerkennung. Gerlinde Kuppe ist eine der profiliertesten Sozialpolitikerinnen, die die SPD in Ostdeutschland mit der friedlichen Revolution 1989 hervorgebracht hat. Ich kenne kaum eine zweite Politikerin, die so uneigennützig  Ihre ganze Kraft in den Dienst der Sozialdemokratie und vor allem in den Dienst der Menschen in Sachsen-Anhalt stellt. Kompetenz, Geradlinigkeit, und Glaubwürdigkeit sind gepaart mit Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Menschlichkeit. Insoweit zählt die SPD in Sachsen-Anhalt weiterhin auf Gerlinde Kuppe und ihren Sachverstand in Fraktion und Landesverband.

Ich danke Gerlinde Kuppe ausdrücklich für ihre Arbeit. Dass Sachsen-Anhalt die im Bundesvergleich beste und dennoch eine bezahlbare Kinderbetreuung vorweisen kann, ist nicht zuletzt mit dem Namen von Gerlinde Kuppe verbunden. In Regierungsverantwortung wie in Oppositionszeiten hat sich Gerlinde Kuppe für die inhaltliche Profilierung der Kinderbetreuung und damit die Stärkung der frühkindlichen Bildung eingesetzt – ohne dabei die finanziellen Rahmenbedingungen aus den Augen zu verlieren.

Nicht selten musste sie gerade in den vergangenen zwei Jahren gegen starke Widerstände ankämpfen, und sie blieb sich dennoch treu und glaubwürdig. Als Beispiel nenne ich die Neuordnung im Sport. Obwohl andere deutlich abrieten, warnten und nicht selten auch drohten, machte sich Gerlinde Kuppe daran, das Sport-Förderdickicht zu lichten. Der Erfolg gibt ihr recht. Der Sport lebt. Die Förderstrukturen wurden neu geordnet, der LSB hat die Chance zu einem Neuanfang erhalten.

SPD Landesverband Sachsen-Anhalt mein.bullerjahn2011

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