Ein Jahr vor der Wahl präsentierte der MDR am 17. März 2010 eine von ihm in Auftrag gegebene Umfrage zum politischen Meinungsbild in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse, die Infratest dimap für den MDR ermittelte, sind für uns eine realistische Ausgangssituation für unseren Wahlkampf.
Die Umfrage sagt im Kern für uns drei Punkte aus:
1. Die CDU hat in den Umfragen leicht verloren. Der Umfragewert ist kein wirklicher Abstimmungswert für den 20. März 2011, weil darin noch viel „Böhmer-Bonus“ steckt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Bonus von Haseloff aufgefangen werden kann.
2. Eine überwiegende Mehrheit will die Fortsetzung der Großen Koalition. Damit erkennen sie auch die gute Arbeit der SPD in der Landesregierung an. Die Arbeit der Landesregierung wird überwiegend gut bewertet. Es gibt derzeit keine Wechselstimmung.
3. Die SPD hat sich nach der Wahlschlappe zur Bundestagswahl stabilisiert. Der Umfragewert von 20 Prozent ist ausbaufähig. Aber wir wussten, dass es dauern wird, Vertrauen wieder zu erlangen.
„Bei den Politikern punktet vor allem Ministerpräsident Wolfgang Böhmer. Den Regierungschef kennen 84 Prozent der Befragten. Mehr als die Hälfte ist mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden, jeder Vierte allerdings nicht. Der mögliche Spitzenkandidat der CDU bei der Landtagswahl, Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, ist nur 56 Prozent der Befragten bekannt. Er erhält 37 Prozent Zustimmung. Das ist fast ein Fünftel mehr als bei der Befragung 2007. Auch Finanzminister Jens Bullerjahn von der SPD konnte deutlich zulegen. Er kommt jetzt auf 45 Prozent Zustimmung. Bullerjahn, der mit großer Wahrscheinlichkeit Spitzenkandidat der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl wird, kennen 74 Prozent der Sachsen-Anhalter.“ (MDR)
Über die Werte für meine Person freue ich mich. Es zeigt doch immerhin, dass auch ein Finanzminister nicht nur weitläufig bekannt, sondern auch Zustimmung für seine Politik bekommen kann.
Lasst uns auf diesem Weg weiterarbeiten.
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