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	<title>Jens Bullerjahn &#187; Allgemein</title>
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	<description>Offizielle Homepage von Jens Bullerjahn, Mitglied des Landtages und Finanzminister von Sachsen-Anhalt</description>
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		<title>Jens Bullerjahn &#8211; Vision Mitteldeutschland (2008)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteldeutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[In langfristigen Projektionen &#252;ber die Entwicklung des Landes und Mitteldeutschland hat sich Jens Bullerjahn immer wieder mit der Zukunft des mitteldeutschen Raumes  auseinandergesetzt. Bereits im Februar 2004 hei&#223;t es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In langfristigen Projektionen &uuml;ber die Entwicklung des Landes und Mitteldeutschland hat sich Jens Bullerjahn immer wieder mit der Zukunft des mitteldeutschen Raumes  auseinandergesetzt. Bereits im Februar 2004 hei&szlig;t es in einer von ihm vorgelegten Brosch&uuml;re „Sachsen-Anhalt 2020. Einsichten und Perspektiven“: „Die Entwicklungsplanung ist &uuml;ber die L&auml;ndergrenzen hinweg zu koordinieren. Am Ende der Entwicklung muss die Bildung eines gemeinsamen Landes stehen. Ein starkes Land ist besser in der Lage, seine Interessen zur Geltung zu bringen.“</p>
<p>Die Vernetzung und gemeinsame Entwicklung Mitteldeutschlands hat sich in den vergangenen Jahren verst&auml;rkt. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik fordern und erfordern eine engere Zusammenarbeit &uuml;ber die Landesgrenzen hinweg.</p>
<p>Die vorliegende Brosch&uuml;re stellt den Versuch dar, einen Beitrag zur &ouml;ffentlichen<br />
Diskussion zu leisten und weitere Denkanst&ouml;&szlig;e f&uuml;r eine notwendige Debatte zu liefern.</p>
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		<title>Jens Bullerjahn: Rede Mitgliederkonvent 19. Juni 2010 in Halle</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederkonvent]]></category>

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		<description><![CDATA[Anrede,
Wisst ihr, was mich heute richtig freut:
Wir haben gegenseitig Wort gehalten!!!
Ihr, weil Ihr in den letzten Monaten offen f&#252;r Diskussionen wart.
Katrin, weil sie konsequent seit Dezember die Partei wieder aufgebaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anrede,</p>
<p>Wisst ihr, was mich heute richtig freut:<br />
Wir haben gegenseitig Wort gehalten!!!</p>
<p>Ihr, weil Ihr in den letzten Monaten offen f&uuml;r Diskussionen wart.<br />
Katrin, weil sie konsequent seit Dezember die Partei wieder aufgebaut und gef&uuml;hrt hat. Danke daf&uuml;r!<br />
Ich will mich nicht ausnehmen, weil ich mit dem Kompass-Papier und mit vielen Gespr&auml;chen meine Zusage f&uuml;r Diskussionen eingehalten habe</p>
<p>Ich war in allen Kreis- und Stadtverb&auml;nden, in Ortsvereinen; bei den Jusos und AG60 plus sowie in ganz vielen Dialogforen!<br />
Viele von Euch haben mitgemacht! Auch daf&uuml;r meinen herzlichen Dank, liebe Genossinnen und Genossen.</p>
<p>Es gibt eine wichtige Erfahrung f&uuml;r mich aus den letzten Monaten, auch ganz pers&ouml;nlich:<br />
In schwierigen Situationen darf man sich nicht abducken, nicht als Partei, nicht als Fraktion und auch nicht als einzelner Sozialdemokrat. Man muss offen  reden, Entscheidungen treffen und dann zusammenstehen.</p>
<p>Und Genossinnen und Genossen,  weil die Dinge so gut gelaufen sind, stehe ich hier und werbe um euer aller Vertrauen. Ich m&ouml;chte, ich will mit Euch in den Wahlkampf ziehen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>nat&uuml;rlich k&ouml;nnte ich hier jetzt eine flammende Rede als Finanzminister halten, beispielsweise zum Personalentwicklungskonzept, oder dar&uuml;ber, dass wir in den Jahren 2007, 2008 und 2009 ohne neue Schulden ausgekommen sind.<br />
Oder &uuml;ber die vorgestern in den Landtag eingebracht Schuldenbremse. Interessant w&auml;re vielleicht auch das Thema Vorsorgeelemente, wie der Pensionsfonds, die Steuerschwankungsreserve oder die Zukunftsstiftung&#8230;..<br />
….. oder Derivate&#8230;..</p>
<p>Aber, das ist heute nicht das Thema und bestimmt heute nicht gefragt.</p>
<p>Ich will auch keinen &Auml;rger mit Katrin.</p>
<p>Lasst mich noch eines sagen:<br />
Glaubt Ihr wirklich, dass ein Finanzminister nur rechnen kann?</p>
<p>Ich nehme f&uuml;r mich in Anspruch, einiges auch &uuml;ber den Finanzbereich hinaus bewegt zu haben und will in Zukunft noch mehr bewegen: F&uuml;r das Land, die Menschen und auch f&uuml;r meine Partei!!</p>
<p><strong>Finanzpolitik ist kein Selbstzweck, sondern soll Spielr&auml;ume erhalten und zuk&uuml;nftige Entwicklung m&ouml;glich machen:</strong></p>
<p><strong>Ich will den Haushalt sanieren, damit wir bei der Bildung weiter Fahrt aufnehmen k&ouml;nnen, in Forschung und Infrastruktur weiter investieren k&ouml;nnen. Nur wer spart, kann  an den richtigen Stellen auch Geld ausgeben. </strong><br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Mein  Ziel ist ein starkes, ein soziales, und das hei&szlig;t eben:<br />
Ein handlungsf&auml;higes Land Sachsen-Anhalt.<br />
Wichtig: Auch ohne Schulden ist Politik m&ouml;glich!!</strong></p>
<p>Anrede,</p>
<p>derzeit geht es um viel in der Welt, in Europa, in Deutschland und auch in Sachsen-Anhalt. Wir leben in keinen einfachen Zeiten.</p>
<p>Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft und die Ihrer Kinder. Aber auch &uuml;ber politische Entwicklungen, an denen ihr Schicksal letztlich h&auml;ngt!</p>
<p>Die Wirtschafts- und Finanzkrise hinterl&auml;sst ihre Spuren. Jetzt geht es im ersten Schritt vorrangig um Schadensbegrenzung. Im zweiten Schritt brauchen wir Ma&szlig;nahmen, die dazu beitragen, dass derartige Krisen in der Zukunft ausgeschlossen sind.</p>
<p>Daf&uuml;r brauchen wir jetzt koordiniertes, effektives Regierungshandeln.</p>
<p>Wir brauchen jetzt klare und wirksame Regeln f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte.</p>
<p>Und wir m&uuml;ssen jetzt daf&uuml;r sorgen, dass sich eine solche Krise nicht wiederholt.</p>
<p>Europa steht vor der entscheidenden Herausforderung: Gelingt es Europa 2020 umzusetzen, die gro&szlig;e Idee, durch Bildung, Forschung, hohe Produktivit&auml;t und Weiterentwicklung des Sozialstaates der Kontinent zu werden, der den internationalen Wettbewerb pr&auml;gt.</p>
<p>Oder droht Europa auseinanderzufallen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>in dieser Situation ist eine derart chaotische und handlungsunf&auml;hige Bundesregierung f&uuml;r Deutschland ein gro&szlig;er Nachteil. Frankreich und andere europ&auml;ische Staaten nutzen das immer wieder f&uuml;r ihre Interessen.</p>
<p>Und was tut diese Bundesregierung?<br />
Sie verteilt Steuergeschenke und schn&uuml;rt ein so genanntes Sparpaket, das vor allem eins ist: Unausgegoren und schreiend ungerecht.</p>
<p>Bei dieser Bundesregierung ist keine politischer Wille zur Regulierung der Finanzm&auml;rkte zu erkennen und auch kein Wille, den sozialen Zusammenhalt in diesem Land zu erhalten.</p>
<p><strong>Ihr wisst, ich bin ja mit gro&szlig;en Spr&uuml;chen etwas zur&uuml;ckhaltender. Aber es ist wirklich nicht &uuml;bertrieben zu sagen:<br />
In der schwersten Krise seit 60 Jahren haben wir leider auch die schlechteste Bundesregierung seit 60 Jahren!<br />
Denen kann man wirklich nur noch sagen: H&ouml;rt einfach auf und lasst uns wieder dran.</strong></p>
<p>Viele Menschen w&uuml;nschen sich Steinmeier, Steinbr&uuml;ck und andere zur&uuml;ck. Was die aktuellen Umfragen von gestern ganz eindeutig zeigen: Die politische Auseinandersetzung lohnt sich.<br />
Wir sind auf Bundesebene erstmals wieder vor der CDU! &Uuml;brigens hat die FDP 3%.</p>
<p>Dank auch Sigmar, der seit Dresden einen wirklich guten Job macht!!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>was haben wir in den letzten Jahren in Sachsen-Anhalt angepackt und geschafft?</p>
<p><strong>Sachsen-Anhalt ist ein so tolles Land</strong> , mit einer dynamischen Wirtschaft, mit gut ausgebauten Hochschulen, mit einem hervorragenden Kinderbetreuungsangebot, mit einem reichen kulturellen Erbe, mit einer gut entwickelten Infrastruktur in Stadt und Dorf, mit viel Potenzial f&uuml;r eine gute Entwicklung.</p>
<p>Wir haben viel erreicht und ich sage nicht ohne Stolz: Die sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder und die Fraktion sind Motor dieser Landesregierung. Unsere Handschrift ist in dieser Regierung unverkennbar.</p>
<p>Da gerade wir aber zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen und  Hochschulen dauerhaft brauchten, mussten wir in anderen Bereichen der Verwaltung Strukturen ver&auml;ndern.</p>
<p>Dazu geh&ouml;rten die Neugliederung der Gerichtsstandorte, Vollzugsanstalten, die Konzentration der Finanz&auml;mter oder die Personalanpassungen in der Landesverwaltung. Angela hat das gut gemanagt, auch die Inbetriebnahme der JVA in Burg.</p>
<p>Aber auch die Strukturver&auml;nderungen bei der Polizei, die ich gemeinsam mit Holger umgesetzt habe. Mit den Mitteln des Konjunkturpakets II wird zun&auml;chst die Fachhochschule der Polizei in Aschersleben saniert. Im zweiten Schritt verdreifachen wir den Einstellungskorridor der Polizei ab 2014.<br />
Ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass wir immer ganzheitlich gedacht haben, auch in der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und auch in der Zusammenarbeit von Holger und mir!<br />
Ja, das haben Sozialdemokraten gemacht.<br />
Reden wir dr&uuml;ber!</p>
<p>Im kommunalen Bereich haben wir mit der Gemeindegebietsreform die Strukturver&auml;nderungen abgeschlossen.<br />
Mit der Neuregelung des FAG wurden die Kommunalfinanzen auf eine neue Grundlage gestellt. Die Wirkungen des Gesetzes werden in der n&auml;chsten Legislaturperiode &uuml;berpr&uuml;ft. Dabei soll auch die Stadt/Umland –Problematik nochmals diskutiert werden.</p>
<p>Beim Teilentschuldungsprogramm setzen wir rund 600 Million Euro ein und entschulden die Kommunen damit um 1,3 Milliarden Euro. Wir sind das einzige Land in Deutschland, in dem so etwas entwickelt wurde!<br />
Das haben Sozialdemokraten gemacht! Holger, R&uuml;diger und ich. Reden wir dr&uuml;ber!!</p>
<p>&Uuml;brigens, ganz nebenbei: <strong>Zur Sanierung und Modernisierung, vor allem von Bildungseinrichtungen; flie&szlig;en rund 2/3 der 475 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket in die Bildungseinrichtungen unseres Landes. </strong><br />
Dies wird gerade  von Sozialdemokraten voran getrieben: Im Kita &#8211; Bereich durch Gerlinde und Norbert und durch die Steuerung in meinem Haus!<br />
Reden wir dr&uuml;ber! Warum  betone ich dies?</p>
<p>Weil auch wir &ouml;fter dar&uuml;ber reden sollten; was wir gutes in dieser Regierung tun, liebe Genossinnen und Genossen!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>in die Wirtschaftskraft unseres Landes investieren wir &uuml;ber eine Milliarde Euro j&auml;hrlich. Vieles ist gut gelaufen. Wir haben die wirtschaftsnahe Infrastruktur ausgebaut. Noch in j&uuml;ngster Zeit werden f&uuml;nf gro&szlig;e Industriegebiete im Land entwickelt.</p>
<p>&Uuml;brigens: Ich habe noch die Diskussion um die Bildung von Clustern, um die Schwerpunktsetzung aus dem Jahr 2006 im Ohr. Na ja.<br />
Mit dem Aufbau von Forschungszentren, wie dem Demenz-Zentrum in Magdeburg oder dem Chemisch-Biologischen Zentrum in Leuna, ist diese Diskussion &uuml;berfl&uuml;ssig geworden! Wirtschaftsf&ouml;rderung wird immer mehr Forschungsf&ouml;rderung, und das ist gut so!</p>
<p>F&uuml;r den Wirtschaftsbereich gilt: Wir m&uuml;ssen die geringer werdenden Mittel b&uuml;ndeln und sie auf Forschung und Entwicklung sowie Innovation konzentrieren.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>trotz einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung bleibt der weitere Abbau der Arbeitslosigkeit die gr&ouml;&szlig;te politische und gesellschaftliche Herausforderung.</p>
<p>Wir brauchen mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze, aber auch weiterhin eine gezielte aktive Arbeitsmarktpolitik. <strong>Wir brauchen gute Arbeit.</strong></p>
<p>Gute Arbeit hei&szlig;t faire L&ouml;hne, von denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Familien leben k&ouml;nnen.<br />
Mindestl&ouml;hne, Vergabegesetz, Entsendegesetz, Anwendung von Tarifvertr&auml;gen; diese Stichpunkte stehen deswegen zu recht in unserem Programmentwurf.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>die demografische Entwicklung bleibt das dringendste Problem unseres Landes. Wir k&ouml;nnen noch so viele Ortsumgehungen bauen oder unsere Innenst&auml;dte noch so sehr versch&ouml;nern. Die Abwanderung werden wir damit nicht stoppen, geschweige denn den Trend umkehren.</p>
<p>Wir brauchen deshalb attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen , damit diejenigen, die hier leben im Land bleiben und wir &uuml;ber die Landesgrenzen hinaus f&uuml;r Menschen interessant werden, die zu uns kommen wollen – und zu uns kommen sollen.<br />
In Zukunft werden die Menschen, gerade die jungen, immer mehr auf das Gehalt und ihre zuk&uuml;nftige Entwicklungsperspektiven schauen!<br />
Deshalb keine Tarifunterscheidung mehr in Ost und West und Mindestl&ouml;hne.<br />
Damit die Menschen hier bleiben; andere herkommen und die Unternehmen sich Fachkr&auml;fte sichern!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mit <strong>unserem Programm</strong> entwerfen wir daf&uuml;r die richtigen Antworten.</p>
<p>Der Entwurf ist in einem offenen Prozess und unter Beteiligung vieler entstanden. Die heutige Vorstellung hier im Konvent ist nur ein Zwischenschritt. Jetzt geht es um eine breite Diskussion in der Partei, aber auch dar&uuml;ber hinaus.</p>
<p>Die SPD macht es sich als Programmpartei ja nie leicht. Und daf&uuml;r liebe ich ja diese Partei. – Sie macht es sich nicht leicht, auch wenn es manchmal noch so wehtut.</p>
<p>Bildung – Forschung – Wirtschaft – Kinder und Familie – Stadt/Land, das sind die Schwerpunkte. Und da bin ich wieder beim Thema Attraktivit&auml;t.</p>
<p>Was hilft den Menschen bei einem besseren Leben, dem Land als Ganzes?</p>
<p>Ich will nichts wiederholen, was Katrin hier schon gesagt hat und ich kann auch nicht auf alles eingehen.</p>
<p>Aber das Thema Bildung will ich doch besonders ansprechen:<br />
denn hier gibt es einen Unterschied, aber auch Zusammenh&auml;nge zwischen Vision – Programm und der Umsetzung in den n&auml;chsten Jahren.</p>
<p>Ich bin viel im Land unterwegs gewesen. Habe zugeh&ouml;rt und dabei unheimlich viel gelernt von denen, die t&auml;glich betreuen und bilden!</p>
<p>Der Bildungslebensweg schlie&szlig;t ja Kita – Schulen &#8211; Hochschulen – Volkshochschulen – Musikhochschulen ein. Also <strong>lebenslanges Lernen</strong>!</p>
<p>Was  habe ich in den Kitas geh&ouml;rt?<br />
Was soll anders werden?<br />
Ganztagsbetreuung f&uuml;r alle inklusive Mittagessen, kleinere Gruppen Null bis Eins, Vorbereitungsstunden.<br />
Dazu ein einfacheres Gesetz mit Pauschalen.<br />
&Uuml;ber diese Punkte rede ich gerade mit Norbert.</p>
<p>Au&szlig;erdem bin ich mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und der Investitionsbank in Br&uuml;ssel im Gespr&auml;ch, um mit Mitteln der EU und der Europ&auml;ischen Investitionsbank ein Programm zu entwickeln, das es und erm&ouml;glicht, alle Kinderg&auml;rten und Schulen bis 2015, 2016 fertig zu sanieren. Mal sehen!</p>
<p>&Auml;hnliches gilt f&uuml;r unsere Hochschulen, deswegen will ich darauf jetzt nicht mehr extra eingehen. Die Zielvereinbarungen sind gut gelungen!! Die sich daraus ergebenden Effekte sollen in den n&auml;chsten Jahren immer mehr dazu genutzt werden, um junge Leute aus Westdeutschland, aber auch aus ganz Europa ins Land zu locken, sie gut auszubilden und ans Land zu binden! Und dann m&uuml;ssen unsere Rahmenbedingungen stimmen, auch der Verdienst! Dann bin ich wieder bei unserer Attraktivit&auml;t und da schlie&szlig;t sich dann auch unser konzeptioneller Kreis!</p>
<p>Ja, das Ziel ist: Mehr Bildung f&uuml;r alle! Bessere Arbeit f&uuml;r die Menschen! All diese Punkte sind auch Bestandteil von Europa 2020!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>aber daf&uuml;r ist viel Geld n&ouml;tig! Wenn wir gemeinsam diese Vision von Bildung haben, dann kriegen wir das hin!<br />
Aber man muss auch die Menschen davon &uuml;berzeugen.</p>
<p>Man muss &uuml;ber die Jahre Priorit&auml;ten setzen. Man muss St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck das Geld daf&uuml;r umschichten. Und irgendwann wird man auch &uuml;ber mehr Steuern reden m&uuml;ssen. Wir haben bei der Bildung das Ziel: 10% Ausgaben vom BIP.<br />
Lasst uns also in den n&auml;chsten Monaten auch &uuml;ber die Finanzierung reden.<br />
Denn wir wollen nur das ins Wahlprogramm schreiben, was wir in den n&auml;chsten Jahren auch wirklich umsetzen k&ouml;nnen!</p>
<p>Denn wir sind uns ja einig:<br />
F&uuml;r alle Ma&szlig;nahmen, alle Konzepte und alle Vorhaben, die wir gemeinsam f&uuml;r notwendig und sinnvoll halten muss gelten: Einen Umsetzung ist nur ohne neue Schulden m&ouml;glich.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mit dem Programmentwurf definieren wir uns selbst.<br />
Die Menschen sollen sich entscheiden k&ouml;nnen zwischen den verschiedenen Parteien.</p>
<p>Sozialdemokraten wollen das Leben ver&auml;ndern und sich nicht mit bestehendem zufrieden geben!  Auch deshalb bin ich im Oktober 1989 in die SPD eingetreten.</p>
<p>Die SPD mit ihrer fast 150 j&auml;hriger Geschichte ist die &auml;lteste und erfolgreichste Partei.<br />
Die SPD hat eine Idee. Wir wollen einen starken Staat, der die Gesellschaft zusammenh&auml;lt, der die Voraussetzungen f&uuml;r Chancengleichheit schafft und dem Einzelnen trotzdem freie Entfaltung erm&ouml;glicht.</p>
<p>Der diejenigen nicht fallen l&auml;sst, die soziale Unterst&uuml;tzung brauchen. Das ist unser Verst&auml;ndnis von Solidarit&auml;t und sozialer Gerechtigkeit.</p>
<p>Die SPD ist die Partei, die linke Ziele und reale M&ouml;glichkeiten zusammenbringt. Da unterscheiden wir uns von weiten Teilen der Linken.</p>
<p>Deshalb habe ich mich, wie auch Katrin, gegen einen Ministerpr&auml;sidenten der Linken ausgesprochen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>Warum? Bei der Landtagswahl geht es auch f&uuml;r die SPD um viel.</p>
<p>Es entscheidet sich, welchen Weg die SPD geht.<br />
Sind wir in Zukunft nur Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r andere Parteien oder haben wir einen eigenen Gestaltungsanspruch?</p>
<p>Wer mich kennt, wei&szlig;: F&uuml;r mich ist diese Frage l&auml;ngst beantwortet!</p>
<p>Mit Reinhard H&ouml;ppner, Manfred P&uuml;chel, Gerlinde Kuppe, R&uuml;diger Fikentscher und anderen waren Ergebnisse von &uuml;ber 35% bei Wahlen m&ouml;glich!!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wir wollen wieder so stark werden, dass andere dar&uuml;ber nachdenken m&uuml;ssen, was sich bei ihnen &auml;ndern muss, um mit uns zu regieren.<br />
Deshalb gibt es vor den Wahlen keine Koalitionsaussage!<br />
Dar&uuml;ber entscheidet nach den Wahlen ein Parteitag!</p>
<p><strong>Die Chancen f&uuml;r einen Wahlsieg sind gut! </strong></p>
<p>Liebe  Genossinnen und Genossen, ich werde mit euch gemeinsam f&uuml;r diesen Wahlsieg k&auml;mpfen, mich abrackern.<br />
Wie in den letzten Wochen und Monaten!<br />
Ich will, dass wir selbstbewusster die Chance ergreifen, an uns glauben!<br />
Ich will, dass wir die Wahlen gewinnen!</p>
<p><strong>Ich will Ministerpr&auml;sident in Sachsen-Anhalt werden!</strong></p>
<p>Anrede,</p>
<p>daf&uuml;r m&uuml;ssen wir bis zum Wahltag noch viel bewegen. Ja, wir m&uuml;ssen und k&ouml;nnen noch besser werden.</p>
<p>Sigmar Gabriel hat in Dresden gesagt, wir m&uuml;ssen dahin gehen, wo es stinkt. Das mache ich schon seit Monaten und f&uuml;hre viele Gespr&auml;che.<br />
Die SPD war lange nicht mehr so pr&auml;sent. Wir wissen wo die Menschen der „Schuh dr&uuml;ckt“. Aber wir m&uuml;ssen auch offen eingestehen: Wir haben nicht auf alle Fragen eine Antwort.</p>
<p>Wir definiert uns nicht durch Abgrenzung oder Ableitung von anderen Parteien. Wir definiert uns selbst, entwickelt selbst, was linke Politik ist!</p>
<p>Die SPD muss deshalb st&auml;ndig Politikwerkstatt f&uuml;r gesellschaftlichen Fortschritt sein.<br />
&Uuml;brigens kontinuierlich auch nach der LTW 2011!</p>
<p>Wir m&uuml;ssen langfristig denken, wenn wir als Sozialdemokratie wieder zu unserer alten St&auml;rke zur&uuml;ckfinden wollen.<br />
Unser Ziel muss es sein, bis zum Jahr 2020 unsere kommunale Basis so zu verbreitern, dass die SPD wieder zur bestimmenden politischen Kraft in Sachsen-Anhalt wird.</p>
<p>Wir m&uuml;ssen den Menschen aber auch klar machen, dass Demokratie vom Mitmachen lebt.<br />
Es kann nicht funktionieren, wenn sich ein Prozent politisch engagiert und 99 Prozent in der Zuschauerloge sitzen und Haltungsnoten verteilen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mein Ziel ist es, die noch laufende Legislaturperiode als verl&auml;sslicher Koalitionspartner zu beenden.<br />
Einerseits weil ich glaube, dass die Menschen das von uns erwarten, gerade in der Krise.<br />
Andererseits wird Verl&auml;sslichkeit honoriert.</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit Prof. B&ouml;hmer will ich zu Ende bringen, egal, was andere in der CDU mir manchmal zumuten.<br />
Verwechsele bitte niemand meinen sehr pers&ouml;nlichen Umgang mit dem MP mit Blindheit gegen die eigentlichen Interessen vieler in der CDU.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich bin davon &uuml;berzeugt, dass diese verl&auml;ssliche Art von uns Beiden vor allem dem Land und seinen Menschen geholfen hat. Und ich glaube auch nicht daran, dass dies f&uuml;r die SPD von Schaden ist.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wenn jetzt gleich &uuml;ber den Spitzenkandidaten entschieden wird, dann wird es dazu eine geheime Abstimmung geben.</p>
<p>Ich habe den Landesvorstand darum gebeten und bedanke mich ausdr&uuml;cklich, dass meine Bitte ber&uuml;cksichtigt wurde.</p>
<p>Bei einem geheimen Votum kann jede und jeder unabh&auml;ngig entscheiden. Wir haben viel vor uns, dass  geht nur zusammen!</p>
<p>Ich will ein ehrliches Ergebnis.</p>
<p>Anrede,</p>
<p><strong>was soll ich noch von mir erz&auml;hlen</strong>, ihr sollt ja schlie&szlig;lich auch &uuml;ber die Person abstimmen?</p>
<p>Von der Biographie her sozialdemokratisches Vorzeigeprofil. Vater Bergmann und Mutter Erzieherin.<br />
4 Br&uuml;der, also hie&szlig; es sich durchbei&szlig;en<br />
Nach Schule, Elektromonteur, Seefahrt dann Elektroingenieur.<br />
Bis zur Wende im Mansfeld-Kombinat als Prozessingenieur. Daher auch meine Vorliebe f&uuml;r Zahlen, Diagramme und  komplexe Sachverhalte. Geplant war ein weiteres Studium f&uuml;r IT in Dresden.</p>
<p>In der Wende eher durch Zufall 89 in die Politik.<br />
Seit dem aber aus tiefster &Uuml;berzeugung und vollem Elan. Meine Frau Kerstin und meine S&ouml;hne Toni und Andre sch&uuml;tteln dar&uuml;ber auch &ouml;fters den Kopf, haben mich aber immer unterst&uuml;tzt. Daf&uuml;r ausdr&uuml;cklichen Dank. Vom gelegentlichen Motorrad, Garten, Skat und Schwatz mit guten Freunden, Hermann Hesse, Pink Floyd bis AC/DC reicht der Ausgleich zur Finanzpolitik.</p>
<p>Viele von Euch  kennen mich seit vielen Jahren.<br />
Ich konnte gestalten in Partei und aktiver Politik. Ich erlebe Politik auch aktiv, bekenne mich ausdr&uuml;cklich zu pers&ouml;nlichen Ver&auml;nderungen. Ich will nicht stehen bleiben. Kalkuliere Fehler ein, weil ich viel zu entscheiden habe. Aber dies wollte ich immer und stelle mich auch dieser Verantwortung. Wir haben doch zusammen bei der Gestaltung unseres Landes soviel erreicht! Ich jedenfalls habe euch, dieser SPD in Sachsen-Anhalt auch viel zu verdanken.<br />
Diesen Dank ausdr&uuml;cklich auch jenen, die mit oder unter mir im Ministerium schwitzen. Liest man so, stimmt aber auch.<br />
Es gibt aber auch viel zu tun!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wir sind gut vorbereitet.<br />
Wir haben ein Programmentwurf, der in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert werden soll. Wir haben uns als Landesverband stabilisiert.</p>
<p>Jetzt geht es darum, zus&auml;tzliches Selbstbewusstsein zu entwickeln und offensiv die inhaltliche Auseinandersetzung zu f&uuml;hren.</p>
<p>Lasst uns &uuml;berall im Land Flagge zeigen!</p>
<p>Lasst uns einen tollen Wahlkampf machen! Auch mal dabei l&auml;cheln!</p>
<p>Lasst uns auf unsere St&auml;rken besinnen!</p>
<p>Lasst uns gleiche Chancen f&uuml;r alle Kinder schaffen!</p>
<p>Lasst uns f&uuml;r ein solidarisches Miteinander eintreten! F&uuml;r L&ouml;hne, von denen die Menschen selbst bestimmt leben k&ouml;nnen!</p>
<p>Lasst uns wieder die bestimmende politische Kraft in unserem Land werden!</p>
<p>Ich bin dabei!!</p>
<p>(Es gilt das gesprochene Wort!)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Griechenland-Hilfe ist am Freitag im Bundesrat</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/05/05/griechenland-hilfe-ist-am-freitag-im-bundesrat/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&#252;rftiges, eilbed&#252;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Jens Bullerjahn" href="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961.jpg"  class="thickbox"><img class="alignleft" style="float: left" src="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961_m.jpg" alt="Jens Bullerjahn" /></a>Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&uuml;rftiges, eilbed&uuml;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll.</p>
<h3>Zun&auml;chst will ich die Zeitschiene aufzeigen:</h3>
<ul>
<li>3.5. Beschluss der Bundesregierung zur Griechenland- Hilfe und Sondersitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages.</li>
<li>5.5. Einbringung des Gesetzentwurfes in den Bundestag (Eilbed&uuml;rftig mit Fristverk&uuml;rzung) und  Regierungserkl&auml;rung der Bundeskanzlerin .</li>
<li>6.5. Anh&ouml;rung im Haushaltsausschuss des Bundestages</li>
<li>7. 5.  Gesetzesbeschluss in Bundestag und Bundesrat</li>
<li>8. 5.  Sondergipfel der Regierungschefs der Euro-Zone (evtl. auch ein Tag fr&uuml;her)</li>
<li>10. bis 12. 5. Direktorium des IWF in Washington entscheidet &uuml;ber das Kreditprogramm;  im Anschluss  daran k&ouml;nnen die L&auml;nder und der IWF die Hilfen auszahlen.</li>
</ul>
<p>Die Mitgliedstaaten und der IWF gew&auml;hren Griechenland gegen<strong>strenge Auflagen</strong> Hilfen f&uuml;r <strong>3 Jahre</strong> in H&ouml;he von <strong>110 Milliarden €. </strong>Auf die Mitgliedstaaten entfallen  80 Mrd. €; auf den IWF 30 Mrd. €. Deutschland <strong>verb&uuml;rgt</strong> im Gesetz vorgesehenen  Dreijahreszeitraum insgesamt 22,4 Mrd. €. Im ersten Jahr  8,4 Mrd. €.</p>
<p>Der dem deutschen Anteil entsprechende Betrag der Griechenland-Hilfe in H&ouml;he von 8,4 Mrd. € im ersten Jahr wird, wie die folgenden Tranchen von der KfW ausgereicht, die daf&uuml;r eine Bundesgarantie erh&auml;lt. Es entstehen somit zun&auml;chst keine unmittelbaren Ausgaben, die mittelbaren finanziellen Belastungen sind jetzt noch nicht bezifferbar.</p>
<p>Es sind von der griechischen Regierung nunmehr Haushaltssicherungsma&szlig;nahmen beschlossen worden, die eine nachhaltige Sanierung des Haushalts innerhalb der n&auml;chsten Jahre erm&ouml;glichen sollen und eine Einhaltung der EU-Stabilit&auml;tskriterien ab 2013 erm&ouml;glichen sollen. Griechenland ist verpflichtet,  einen Eigenbeitrag von 30 Milliarden Euro  bis 2013 zu erbringen. Als Ma&szlig;nahmen sind bekannt:</p>
<h3>Einnahmeverbesserungen im Jahr 2010:</h3>
<ul>
<li>Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 21 auf 23 Prozent</li>
<li>Mineral&ouml;lsteuererh&ouml;hung</li>
<li>Tabaksteuererh&ouml;hung</li>
<li>Alkoholsteuererh&ouml;hung</li>
</ul>
<h3>Ausgabenk&uuml;rzungen 2010:</h3>
<ul>
<li>K&uuml;rzung Oster-, Sommer- und Weihnachtsgeld</li>
<li>K&uuml;rzung der h&ouml;chsten Pensionen</li>
<li>Heraufsetzung Rentenalter  (60 Jahre)</li>
<li>Rentenk&uuml;rzungen (Wegfall von 13. und 14. Zahlung)</li>
</ul>
<p><strong>Alle Ma&szlig;nahme</strong> sollen <strong>insgesamt</strong> zu Einnahmeverbesserungen von <strong>30 Mrd. €</strong> f&uuml;hren. Es besteht Hoffnung, dass durch die  beschlossenen Hilfsma&szlig;nahmen und die Sparma&szlig;nahmen Griechenlands die R&uuml;ckkehr zu stabilen Verh&auml;ltnissen m&ouml;glich ist. <strong>Es bleibt</strong> aber <strong>abzuwarten</strong>, wie die griechische Regierung und das  Parlament auf die massiven Proteste der Bev&ouml;lkerung  reagiert und ob Griechenland das Sparpaket unver&auml;ndert durchsetzen kann. <strong>Bislang ist das griechische Sparpaket</strong> noch <strong>nicht</strong> vom Gesetzgeber in Griechenland <strong>verabschiedet</strong>.</p>
<p>Der <strong>IWF</strong> und die <strong>EURO-Mitgliedstaaten</strong> werden die gesetzliche Umsetzung und die <strong>Einhaltung der Sparma&szlig;nahmen</strong> und die <strong>Auskehrung </strong>der Hilfen der EURO-L&auml;nder <strong>streng</strong> zu <strong>&uuml;berwachen</strong>.</p>
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		<title>Auftakt zur Diskussion &#252;ber das SPD-Wahlprogramm 2011</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/02/11/auftakt-zur-diskussion-ueber-das-spd-wahlprogramm-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Impulspapier]]></category>
		<category><![CDATA[Kompass]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche hat die Landesregierung beschlossen, am 20. M&#228;rz 2011 die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt durchzuf&#252;hren. Bis dahin sind es noch etwas &#252;ber 400 Tage. Zeit genug, um nicht nur an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche hat die Landesregierung beschlossen, am 20. M&auml;rz 2011 die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt durchzuf&uuml;hren. Bis dahin sind es noch etwas &uuml;ber 400 Tage. Zeit genug, um nicht nur an der Kampagne zu arbeiten, sondern auch um gemeinsam &uuml;ber unser zuk&uuml;nftiges Wahlprogramm zu diskutieren.</p>
<p>Gemeinsam mit Katrin Budde habe ich am 04. Februar 2010 &#8221;<a title="Mein Kompass f&uuml;r ein attraktives Sachsen-Anhalt" href="http://www.bullerjahn2011.de/Jens-Bullerjahn-Impulspapier-04-02-10.pdf" target="_blank">Mein Kompass f&uuml;r ein attraktive Sachsen-Anhalt</a>&#8220; als ersten Impuls f&uuml;r die Programmdiskussion vorgestellt. Zeitgleich haben wir auf meiner Website das Papier als Download angeboten und unter der Webadresse <a href="http://www.mein.bullerjahn2011.de">www.mein.bullerjahn2011.de</a> eine Diskussionsplattform er&ouml;ffnet. Au&szlig;erdem kann bei <a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.de" target="_blank">Facebook</a> in der Gruppe &#8220;Team Jens Bullerjahn 2011&#8243; allgemein &uuml;ber das Papier diskutiert werden.</p>
<p>Diese Einladung und Transparenz wird offenbar von vielen genutzt. Bis heute ist das Impulspapier knapp 100 mal von meiner Website geladen worden und in den Foren und in meinem E-Mail-Postfach finden sich schon zahlreiche Beitr&auml;ge. An dieser Stelle will ich mich f&uuml;r jeden Beitrag bedanken. In den Beitr&auml;gen finden sich viele gute Erg&auml;nzungen und Hinweise, die ganz sicher in dem weiteren Prozess zur Erarbeitung des Wahlprogramms einflie&szlig;en werden.</p>
<p>Alle SPD-Mitglieder im Land, aber gern auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen, an der Entstehung des Wahlprogramms mitzuwirken und damit &uuml;ber die Zukunft unseres Landes mitzuentscheiden.</p>
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		<title>Jens Bullerjahn dankt Gerlinde Kuppe</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 15:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gerlinde Kuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialministerin]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesundheits- und Sozialministerin  Dr. Gerlinde Kuppe legt zum Jahresende aus gesundheitlichen Gr&#252;nden ihr  Regierungsamt nieder.  Kuppe erkl&#228;rte am  Montag in Magdeburg: „Die Entscheidung ist in den vergangenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheits- und Sozialministerin  Dr. Gerlinde Kuppe legt zum Jahresende aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden ihr  Regierungsamt nieder.  Kuppe erkl&auml;rte am  Montag in Magdeburg: „Die Entscheidung ist in den vergangenen Wochen gereift.  Das Ministeramt erfordert ganze, uneingeschr&auml;nkte Kraft. Unter Ber&uuml;cksichtigung  meines Gesundheitszustandes kann ich nicht garantieren, dass ich die vermehrten  Anstrengungen, wie sie von mir bis zum Ende der Legislatur erwartet werden und  wie ich sie mir selbst w&uuml;nsche, zu 100 Prozent erf&uuml;llen kann.“ Kuppe informierte  Ministerpr&auml;sident Prof. Dr. Wolfgang B&ouml;hmer und die SPD-Spitzen &uuml;ber ihren  Schritt.</p>
<p>Kuppe verdient gro&szlig;en Respekt  und Anerkennung. Gerlinde Kuppe ist eine der profiliertesten  Sozialpolitikerinnen, die die SPD in Ostdeutschland mit der friedlichen  Revolution 1989 hervorgebracht hat. Ich kenne kaum eine zweite Politikerin, die  so uneigenn&uuml;tzig  Ihre ganze Kraft in den  Dienst der Sozialdemokratie und vor allem in den Dienst der Menschen in  Sachsen-Anhalt stellt. Kompetenz, Geradlinigkeit, und Glaubw&uuml;rdigkeit sind  gepaart mit Aufrichtigkeit, Zuverl&auml;ssigkeit und Menschlichkeit. Insoweit z&auml;hlt  die SPD in Sachsen-Anhalt weiterhin auf Gerlinde Kuppe und ihren Sachverstand in  Fraktion und Landesverband.</p>
<p>Ich danke Gerlinde Kuppe ausdr&uuml;cklich  f&uuml;r ihre Arbeit. Dass Sachsen-Anhalt die im  Bundesvergleich beste und dennoch eine bezahlbare Kinderbetreuung vorweisen  kann, ist nicht zuletzt mit dem Namen von Gerlinde Kuppe verbunden. In  Regierungsverantwortung wie in Oppositionszeiten hat sich Gerlinde Kuppe f&uuml;r die  inhaltliche Profilierung der Kinderbetreuung und damit die St&auml;rkung der  fr&uuml;hkindlichen Bildung eingesetzt – ohne dabei die finanziellen  Rahmenbedingungen aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Nicht selten musste sie gerade in den vergangenen zwei  Jahren gegen starke Widerst&auml;nde ank&auml;mpfen, und sie blieb sich dennoch treu und  glaubw&uuml;rdig. Als Beispiel nenne ich die Neuordnung im Sport. Obwohl  andere deutlich abrieten, warnten und nicht selten auch drohten, machte sich  Gerlinde Kuppe daran, das Sport-F&ouml;rderdickicht zu lichten. Der Erfolg gibt ihr  recht. Der Sport lebt. Die F&ouml;rderstrukturen wurden neu geordnet, der LSB hat die  Chance zu einem Neuanfang erhalten.</p>
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		<title>&#8220;Ich will einen Mitmach-Wahlkampf&#8221;</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2009/12/17/mitmach-wahlkampf/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 08:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenkandidat]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landeskabinett hat diese Woche entschieden, dem Landtagspr&#228;sidenten vorzuschlagen, am 20. M&#228;rz 2011 die n&#228;chste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt durchzuf&#252;hren. Bereits an dem Montag nach der Bundestagswahl hat der Landesvorstand der SPD Jens Bullerjahn als Spitzenkandidaten vorgeschlagen. Jens Bullerjahn schl&#228;gt nun vor, dass der Spitzenkandidat im n&#228;chsten Jahr auf einen Mitgliederkonvent gew&#228;hlt werden soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landeskabinett hat diese Woche entschieden, dem Landtagspr&auml;sidenten vorzuschlagen, am 20. M&auml;rz 2011 die n&auml;chste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt durchzuf&uuml;hren. Bereits an dem Montag nach der Bundestagswahl hat der Landesvorstand der SPD Jens Bullerjahn als Spitzenkandidaten vorgeschlagen. <a title="Artikel in der Magdeburger Volksstimme vom 16.12.2009" href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1576799" target="_blank">Jens Bullerjahn schl&auml;gt nun vor, dass der Spitzenkandidat im n&auml;chsten Jahr auf einem Mitgliederkonvent gew&auml;hlt werden soll</a>.</p>
<p>In einem Beitrag f&uuml;r die <a title="Politikwerkstatt Sachsen-Anhalt e.V." href="http://www.politikwerkstatt-sachsen-anhalt.de" target="_blank">Politikwerkstatt Sachsen-Anhalt e.V.</a> erl&auml;utert er seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Wahlkampf:</p>
<p>&#8220;Wir werden bereits in den Planungen zur Kampagne zur Landtagswahl 2011 beweisen, wie wir m&ouml;glichst viele Leute einbinden, ihren Rat, ihre Ideen und ihre Kreise nutzen.</p>
<p>Klar ist: Jeder Wahlkampf ist anders. Neben einem Spitzenkandidaten, einer guten Wahl an Kandidaten, einem guten Programm braucht es einer guten Organisation. Ich begr&uuml;&szlig;e die Antr&auml;ge zum Landesparteitag, die den Spitzenkandidaten per Urwahl w&auml;hlen lassen wollen. Das ist gut, weil es nicht nur basisdemokratisch ist, sondern die Kandidaten veranlasst, sich und ihr Programm den Parteimitgliedern nahe zu bringen. Bei nur einem Kandidaten ist dieses Instrument sicherlich wenig sinnvoll. Daher habe ich schon vor einigen Wochen vorgeschlagen, die Nominierung des Spitzenkandidaten im n&auml;chsten Jahr durch einen Mitgliederkonvent geschehen zu lassen.</p>
<p>Die Bearbeitung des Wahlprogramms werden wir m&ouml;glichst transparent gestalten und dabei m&ouml;glichst viele kluge K&ouml;pfe mitarbeiten lassen. Im Januar 2010 werde ich ein erstes Positionspapier vorlegen, auf deren Grundlage weitere Beitr&auml;ge eingereicht und diskutiert werden k&ouml;nnen. Auf dem Mitgliederkonvent im Juni 2010 werden wir dann den ersten Zwischenschritt vorstellen und schlie&szlig;lich im Winter auf einen Parteitag beschlie&szlig;en. F&uuml;r mich ist es selbstverst&auml;ndlich, dass dabei das Internet als Instrument mitbenutzt werden muss.</p>
<p>Eine gute Wahlkampforganisation lebt von vielen dezentralen selbstst&auml;ndigen Gruppen, die allerdings untereinander gut informiert und vernetzt sind. Wir wollen versuchen, diese lokalen Gruppen m&ouml;glichst nah an die Zentrale zu binden, um sie mit Informationen (Termine, Argumente etc.) zu versorgen, aber auch um die unterschiedlichen Ressourcen besser zu nutzen.</p>
<p>Als Spitzenkandidat m&ouml;chte ich einen lebendigen Mitmach-Wahlkampf, der gerade auch die vielen neuen SPD-Mitglieder mitnimmt und einbindet. Wir haben in unserer Partei so viel Kreativit&auml;t, Kompetenz und Bereitschaft zum Engagement, dass ich keine Sorge habe, dass wir einen &uuml;berzeugenden Wahlkampf hinbekommen werden. Mit der Wahlkampfkampagne k&ouml;nnen wir gern neue Instrumente zur Mobilisierung und Kommunikation mit dem W&auml;hler umsetzen.</p>
<p>Ich wei&szlig;, dass die organisatorische Seite wichtig aber nicht alles ist. Seit sicher, dass ich als Spitzenkandidat im n&auml;chsten Jahr klare Kante f&uuml;r ein sozialdemokratisches Profil zeigen werde. Seid aber auch sicher, dass ich dabei das wichtigste Gut nicht verschenken werde: Meine und unsere Glaubw&uuml;rdigkeit. Wir werden nur das versprechen, was auch von uns umsetzbar sein wird! Auch das ist eine Lehre aus der letzten verlorenen Wahl.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bullerjahn und Olbertz legen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung vor</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2009/12/16/hochschulfinanzierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Finanzausschuss des Landtages wurden k&#252;rzlich die k&#252;nftigen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung er&#246;rtert, die Finanzminister Jens Bullerjahn und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 15. Dezember 2009 dem Kabinett vorgestellt hatten.
Danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Finanzausschuss des Landtages wurden k&uuml;rzlich die k&uuml;nftigen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung er&ouml;rtert, die Finanzminister Jens Bullerjahn und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 15. Dezember 2009 dem Kabinett vorgestellt hatten.</p>
<p>Danach soll die Finanzierung der Universit&auml;ten und Hochschulen ab 2011 &uuml;ber leistungsorientierte Budgets erfolgen. Die Mittel werden insgesamt zu 100 % im Haushalt veranschlagt, in den Zielvereinbarungen wird verankert, dass &uuml;ber drei Jahre ansteigend 5 % (2011), 10 % (2012) bis maximal 15 % (2013) der geplanten Hochschulmittel (au&szlig;er den investiven Mitteln) anhand von Leistungskennziffern zwischen den Hochschulen verteilt werden.</p>
<p>Diese Kennziffern an den Universit&auml;ten sollen f&uuml;r Lehre (quantitative und qualitative Parameter), Forschung (Technologietransfer) und Geschlechtergleichstellung im Verh&auml;ltnis 50/45/5 Prozent veranschlagt werden. F&uuml;r die Fachhochschulen wird der Bereich Lehre st&auml;rker gewichtet. Hierzu geh&ouml;rt auch eine Steigerung der kooperativen Promotionen. Weitere Parameter sollen u.a. die Erh&ouml;hung der Studierquote im Land, die Einhaltung der Regelstudienzeiten, eine Senkung der Abbrecherquote, die Bindung m&ouml;glichst vieler Abiturienten aus Sachsen-Anhalt an eine Hochschule des Landes, die Gewinnung von Studierenden von au&szlig;erhalb Sachsen-Anhalts und ein erleichterter Hochschulzugang f&uuml;r Bewerber ohne Abitur sein.</p>
<p>Um eine entsprechende Leistungsorientierung zu unterst&uuml;tzen, werden schon im kommenden Jahr 5 Mio. Euro zus&auml;tzlich, vor allem zur <strong>Unterst&uuml;tzung des Umstellungsprozesses auf die Bachelor-Master-Abschl&uuml;sse</strong> bereitgestellt, die zun&auml;chst nach Studierendenzahlen auf die Hochschulen verteilt werden. Im darauffolgenden Jahr 2011 stehen 10 Mio. Euro zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung. Nach den Vorstellungen der Landesregierung sollen sie zur H&auml;lfte in das leistungsorientierte Budget flie&szlig;en und zur H&auml;lfte f&uuml;r die <strong>Fortschreibung der Exzellenz-Offensive</strong> bereitgestellt werden. Diese Mittel zur F&ouml;rderung von Schwerpunkten der Spitzenforschung in Sachsen-Anhalt sollen wie bisher &uuml;ber das Wissenschaftszentrum Wittenberg (WZW) in einem wettbewerblichen Verfahren nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Deutschen Forschungsgemeinschaft verteilt werden.</p>
<p>Damit stehen den Hochschulen in den kommenden beiden Jahren <strong>insgesamt 15 Mio. Euro zus&auml;tzlich</strong> zur Verf&uuml;gung. Finanzminister Bullerjahn und Kultusminister Olbertz bekr&auml;ftigen in ihrem gemeinsamen Eckpunktepapier die Weiterentwicklung und St&auml;rkung der Hochschulen als Schwerpunkt der Bildungs- und Wissenschaftspolitik in Sachsen-Anhalt und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.</p>
<p>Einige Einigung haben die beiden Minister auch bez&uuml;glich der k&uuml;nftigen Studierenden-Zielzahlen erreicht. Die Mittelzuweisung der staatlichen Hochschulen des Landes basiert urspr&uuml;nglich auf der Planzahl von 34 000 personenbezogenen Studienpl&auml;tzen. Tats&auml;chlich waren im Jahr 2005 rd. 51 700 und im Jahr 2009 rd. 52 400 Studierende immatrikuliert. K&uuml;nftig wird von einer Zielzahl von 42 000 Studierenden ausgegangen – eine Spanne von zus&auml;tzlichen 10% als &Uuml;berlast, insgesamt also 46 200 Studierende, f&uuml;hrt zu einer Budgetgarantie. Wird diese Zahl unter- oder &uuml;berschritten, soll &uuml;ber die H&ouml;he der Budgets mit dem n&auml;chstfolgenden Zielvereinbarungszeitraum neu verhandelt werden.</p>
<p>„Aus der Selbst&auml;ndigkeit der Hochschulen erwachsen nicht nur Rechte f&uuml;r die Universit&auml;ten und Fachhochschulen, sondern auch die Pflicht, das jeweilige Hochschulprofil an die Entwicklungsnotwendigkeiten der Hochschullandschaft und die Bedarfssituation von Wirtschaft und Gesellschaft  anzupassen“, erkl&auml;rte Finanzminister Bullerjahn. Kultusminister Olbertz bekr&auml;ftigte diese Position und verwies auf die &uuml;bergreifende Verantwortung der Hochschulen, die ein partnerschaftliches Kooperationsverh&auml;ltnis zwischen Hochschulen und Staat verlangten: „Mit den neuen Eckpunkten zur Hochschulfinanzierung unterstreichen wir den hohen Stellenwert der Hochschulbildung und der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, binden die Hochschulen aber auch in diese Verantwortung ein, indem bestimmte Leistungen f&uuml;r die Entwicklung des Landes k&uuml;nftig besonders honoriert werden“.</p>
<p>Nach Ablauf der ab 2011 g&uuml;ltigen Zielvereinbarungen werde eine externe Bewertung des Ansatzes leistungsorientierter Teilbudgets erfolgen, so die beiden Minister. Die &Uuml;bergangsphase (2011 – 2013) solle als Pilotphase ausgestaltet werden, deren Auswertung k&uuml;nftigen Zielvereinbarungen zu Grunde gelegt werden kann.</p>
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