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	<title>Jens Bullerjahn</title>
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	<description>Offizielle Homepage von Jens Bullerjahn, Mitglied des Landtages und Finanzminister von Sachsen-Anhalt</description>
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		<title>Bundesregierung beschlie&#223;t Gesundheitsreform</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 13:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat letzte Woche im Kabinett die Gesundheitsreform beschlossen. Es lohnt sich, die urspr&#252;nglichen Vorstellungen hierzu nochmal aufzurufen. Gesundheitsminister R&#246;sler wollte eine einkommensunabh&#228;ngige Kopfpauschale mit automatischem, steuerfinanziertem Sozialausgleich. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat letzte Woche im Kabinett die Gesundheitsreform beschlossen. Es lohnt sich, die urspr&uuml;nglichen Vorstellungen hierzu nochmal aufzurufen. Gesundheitsminister R&ouml;sler wollte eine einkommensunabh&auml;ngige Kopfpauschale mit automatischem, steuerfinanziertem Sozialausgleich. Die Gesundheitskosten sollten von den Lohnkosten abgekoppelt und der Arbeitgeberanteil eingefroren werden. Eine Regierungskommission, bestehend aus dem halben Kabinett, sollte dieses neue Gesundheitssystem entwickeln. Ergebnisse gab es keine. Offenbar bestand der Auftrag dieser Kommission darin, unattraktive Beschl&uuml;sse vor der NRW-Wahl zu verhindern. Mit Hilfe einer zweiten Koalitionsverhandlungsgruppe wurde auch noch die Zeit bis zur Bundespr&auml;sidentenwahl &uuml;berbr&uuml;ckt. Bei all diesen Verz&ouml;gerungen wurde ein steigendes Defizit der GKV verbunden mit Zusatzbeitr&auml;gen und drohenden Kasseninsolvenzen bewusst in Kauf genommen.</p>
<p>Von R&ouml;slers Pl&auml;nen ist wenig &uuml;brig geblieben. Die  Koalition beschloss jetzt die Erh&ouml;hung des Beitragssatzes von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent. Davon zahlen die Arbeitnehmer/innen k&uuml;nftig 8,2 Prozent und die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil wird dauerhaft eingefroren. Der einst auf Druck der SPD eingef&uuml;hrte Ein-Prozent-Deckel bei den Zusatzbeitr&auml;gen entf&auml;llt. Die Kassen d&uuml;rfen jetzt Kopfpauschalen in beliebiger H&ouml;he erheben und die Koalition verbietet sogar eine gerechte prozentuale Erhebung.</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles. Das Bundesversicherungsamt (BVA) soll jedes Jahr anhand des Kassendefizits eine durchschnittliche Kopfpauschale berechnen. &Uuml;bersteigt diese vom BVA festgelegte Kopfpauschale zwei Prozent des individuellen sozialversicherungspflichtigen Einkommens, wird sie sozial ausgeglichen. Erhebt eine Kasse eine h&ouml;here Kopfpauschale, als die vom BVA berechnete, muss der/die Versicherte auch noch diesen Mehrbetrag alleine und ohne jeden Ausgleich bezahlen. Umsetzen sollen den Sozialausgleich Arbeitgeber und Rentenversicherung. Sie sollen nach Pr&uuml;fung von jedem Einzelfall gegebenenfalls abgesenkte Arbeitnehmerbeitr&auml;ge Richtung Gesundheitsfonds weiterleiten. Wie diese Prozedur z. B. bei ArbeitnehmerInnen mit schwankenden Einkommen, RentnerInnen mit verschiedenen Alterseink&uuml;nften oder Selbst&auml;ndigen funktionieren soll, bleibt unklar. Die reduzierten Arbeitnehmerbeitr&auml;ge sollen &uuml;ber Steuermittel, die dem Fonds zuflie&szlig;en, ausgeglichen werden. Daf&uuml;r seien laut Minister R&ouml;sler, keine Steuererh&ouml;hungen erforderlich. Auf jeden Fall wird durch dieses h&ouml;chst komplizierte, fehler- und missbrauchsanf&auml;llige Verfahren ein Verwaltungsaufwand erzeugt.</p>
<p>Norbert Bischoff hat die Gesundheitsreform vergangene Woche trefflich wie folgt beschrieben: &#8220;Das, was in Berlin vorgelegt worden ist, ist entt&auml;uschend&#8221;.</p>
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		<title>Jens Bullerjahn: Rede Mitgliederkonvent 19. Juni 2010 in Halle</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederkonvent]]></category>

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		<description><![CDATA[Anrede,
Wisst ihr, was mich heute richtig freut:
Wir haben gegenseitig Wort gehalten!!!
Ihr, weil Ihr in den letzten Monaten offen f&#252;r Diskussionen wart.
Katrin, weil sie konsequent seit Dezember die Partei wieder aufgebaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anrede,</p>
<p>Wisst ihr, was mich heute richtig freut:<br />
Wir haben gegenseitig Wort gehalten!!!</p>
<p>Ihr, weil Ihr in den letzten Monaten offen f&uuml;r Diskussionen wart.<br />
Katrin, weil sie konsequent seit Dezember die Partei wieder aufgebaut und gef&uuml;hrt hat. Danke daf&uuml;r!<br />
Ich will mich nicht ausnehmen, weil ich mit dem Kompass-Papier und mit vielen Gespr&auml;chen meine Zusage f&uuml;r Diskussionen eingehalten habe</p>
<p>Ich war in allen Kreis- und Stadtverb&auml;nden, in Ortsvereinen; bei den Jusos und AG60 plus sowie in ganz vielen Dialogforen!<br />
Viele von Euch haben mitgemacht! Auch daf&uuml;r meinen herzlichen Dank, liebe Genossinnen und Genossen.</p>
<p>Es gibt eine wichtige Erfahrung f&uuml;r mich aus den letzten Monaten, auch ganz pers&ouml;nlich:<br />
In schwierigen Situationen darf man sich nicht abducken, nicht als Partei, nicht als Fraktion und auch nicht als einzelner Sozialdemokrat. Man muss offen  reden, Entscheidungen treffen und dann zusammenstehen.</p>
<p>Und Genossinnen und Genossen,  weil die Dinge so gut gelaufen sind, stehe ich hier und werbe um euer aller Vertrauen. Ich m&ouml;chte, ich will mit Euch in den Wahlkampf ziehen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>nat&uuml;rlich k&ouml;nnte ich hier jetzt eine flammende Rede als Finanzminister halten, beispielsweise zum Personalentwicklungskonzept, oder dar&uuml;ber, dass wir in den Jahren 2007, 2008 und 2009 ohne neue Schulden ausgekommen sind.<br />
Oder &uuml;ber die vorgestern in den Landtag eingebracht Schuldenbremse. Interessant w&auml;re vielleicht auch das Thema Vorsorgeelemente, wie der Pensionsfonds, die Steuerschwankungsreserve oder die Zukunftsstiftung&#8230;..<br />
….. oder Derivate&#8230;..</p>
<p>Aber, das ist heute nicht das Thema und bestimmt heute nicht gefragt.</p>
<p>Ich will auch keinen &Auml;rger mit Katrin.</p>
<p>Lasst mich noch eines sagen:<br />
Glaubt Ihr wirklich, dass ein Finanzminister nur rechnen kann?</p>
<p>Ich nehme f&uuml;r mich in Anspruch, einiges auch &uuml;ber den Finanzbereich hinaus bewegt zu haben und will in Zukunft noch mehr bewegen: F&uuml;r das Land, die Menschen und auch f&uuml;r meine Partei!!</p>
<p><strong>Finanzpolitik ist kein Selbstzweck, sondern soll Spielr&auml;ume erhalten und zuk&uuml;nftige Entwicklung m&ouml;glich machen:</strong></p>
<p><strong>Ich will den Haushalt sanieren, damit wir bei der Bildung weiter Fahrt aufnehmen k&ouml;nnen, in Forschung und Infrastruktur weiter investieren k&ouml;nnen. Nur wer spart, kann  an den richtigen Stellen auch Geld ausgeben. </strong><br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Mein  Ziel ist ein starkes, ein soziales, und das hei&szlig;t eben:<br />
Ein handlungsf&auml;higes Land Sachsen-Anhalt.<br />
Wichtig: Auch ohne Schulden ist Politik m&ouml;glich!!</strong></p>
<p>Anrede,</p>
<p>derzeit geht es um viel in der Welt, in Europa, in Deutschland und auch in Sachsen-Anhalt. Wir leben in keinen einfachen Zeiten.</p>
<p>Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Zukunft und die Ihrer Kinder. Aber auch &uuml;ber politische Entwicklungen, an denen ihr Schicksal letztlich h&auml;ngt!</p>
<p>Die Wirtschafts- und Finanzkrise hinterl&auml;sst ihre Spuren. Jetzt geht es im ersten Schritt vorrangig um Schadensbegrenzung. Im zweiten Schritt brauchen wir Ma&szlig;nahmen, die dazu beitragen, dass derartige Krisen in der Zukunft ausgeschlossen sind.</p>
<p>Daf&uuml;r brauchen wir jetzt koordiniertes, effektives Regierungshandeln.</p>
<p>Wir brauchen jetzt klare und wirksame Regeln f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte.</p>
<p>Und wir m&uuml;ssen jetzt daf&uuml;r sorgen, dass sich eine solche Krise nicht wiederholt.</p>
<p>Europa steht vor der entscheidenden Herausforderung: Gelingt es Europa 2020 umzusetzen, die gro&szlig;e Idee, durch Bildung, Forschung, hohe Produktivit&auml;t und Weiterentwicklung des Sozialstaates der Kontinent zu werden, der den internationalen Wettbewerb pr&auml;gt.</p>
<p>Oder droht Europa auseinanderzufallen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>in dieser Situation ist eine derart chaotische und handlungsunf&auml;hige Bundesregierung f&uuml;r Deutschland ein gro&szlig;er Nachteil. Frankreich und andere europ&auml;ische Staaten nutzen das immer wieder f&uuml;r ihre Interessen.</p>
<p>Und was tut diese Bundesregierung?<br />
Sie verteilt Steuergeschenke und schn&uuml;rt ein so genanntes Sparpaket, das vor allem eins ist: Unausgegoren und schreiend ungerecht.</p>
<p>Bei dieser Bundesregierung ist keine politischer Wille zur Regulierung der Finanzm&auml;rkte zu erkennen und auch kein Wille, den sozialen Zusammenhalt in diesem Land zu erhalten.</p>
<p><strong>Ihr wisst, ich bin ja mit gro&szlig;en Spr&uuml;chen etwas zur&uuml;ckhaltender. Aber es ist wirklich nicht &uuml;bertrieben zu sagen:<br />
In der schwersten Krise seit 60 Jahren haben wir leider auch die schlechteste Bundesregierung seit 60 Jahren!<br />
Denen kann man wirklich nur noch sagen: H&ouml;rt einfach auf und lasst uns wieder dran.</strong></p>
<p>Viele Menschen w&uuml;nschen sich Steinmeier, Steinbr&uuml;ck und andere zur&uuml;ck. Was die aktuellen Umfragen von gestern ganz eindeutig zeigen: Die politische Auseinandersetzung lohnt sich.<br />
Wir sind auf Bundesebene erstmals wieder vor der CDU! &Uuml;brigens hat die FDP 3%.</p>
<p>Dank auch Sigmar, der seit Dresden einen wirklich guten Job macht!!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>was haben wir in den letzten Jahren in Sachsen-Anhalt angepackt und geschafft?</p>
<p><strong>Sachsen-Anhalt ist ein so tolles Land</strong> , mit einer dynamischen Wirtschaft, mit gut ausgebauten Hochschulen, mit einem hervorragenden Kinderbetreuungsangebot, mit einem reichen kulturellen Erbe, mit einer gut entwickelten Infrastruktur in Stadt und Dorf, mit viel Potenzial f&uuml;r eine gute Entwicklung.</p>
<p>Wir haben viel erreicht und ich sage nicht ohne Stolz: Die sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder und die Fraktion sind Motor dieser Landesregierung. Unsere Handschrift ist in dieser Regierung unverkennbar.</p>
<p>Da gerade wir aber zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen und  Hochschulen dauerhaft brauchten, mussten wir in anderen Bereichen der Verwaltung Strukturen ver&auml;ndern.</p>
<p>Dazu geh&ouml;rten die Neugliederung der Gerichtsstandorte, Vollzugsanstalten, die Konzentration der Finanz&auml;mter oder die Personalanpassungen in der Landesverwaltung. Angela hat das gut gemanagt, auch die Inbetriebnahme der JVA in Burg.</p>
<p>Aber auch die Strukturver&auml;nderungen bei der Polizei, die ich gemeinsam mit Holger umgesetzt habe. Mit den Mitteln des Konjunkturpakets II wird zun&auml;chst die Fachhochschule der Polizei in Aschersleben saniert. Im zweiten Schritt verdreifachen wir den Einstellungskorridor der Polizei ab 2014.<br />
Ein gutes Beispiel daf&uuml;r, dass wir immer ganzheitlich gedacht haben, auch in der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und auch in der Zusammenarbeit von Holger und mir!<br />
Ja, das haben Sozialdemokraten gemacht.<br />
Reden wir dr&uuml;ber!</p>
<p>Im kommunalen Bereich haben wir mit der Gemeindegebietsreform die Strukturver&auml;nderungen abgeschlossen.<br />
Mit der Neuregelung des FAG wurden die Kommunalfinanzen auf eine neue Grundlage gestellt. Die Wirkungen des Gesetzes werden in der n&auml;chsten Legislaturperiode &uuml;berpr&uuml;ft. Dabei soll auch die Stadt/Umland –Problematik nochmals diskutiert werden.</p>
<p>Beim Teilentschuldungsprogramm setzen wir rund 600 Million Euro ein und entschulden die Kommunen damit um 1,3 Milliarden Euro. Wir sind das einzige Land in Deutschland, in dem so etwas entwickelt wurde!<br />
Das haben Sozialdemokraten gemacht! Holger, R&uuml;diger und ich. Reden wir dr&uuml;ber!!</p>
<p>&Uuml;brigens, ganz nebenbei: <strong>Zur Sanierung und Modernisierung, vor allem von Bildungseinrichtungen; flie&szlig;en rund 2/3 der 475 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket in die Bildungseinrichtungen unseres Landes. </strong><br />
Dies wird gerade  von Sozialdemokraten voran getrieben: Im Kita &#8211; Bereich durch Gerlinde und Norbert und durch die Steuerung in meinem Haus!<br />
Reden wir dr&uuml;ber! Warum  betone ich dies?</p>
<p>Weil auch wir &ouml;fter dar&uuml;ber reden sollten; was wir gutes in dieser Regierung tun, liebe Genossinnen und Genossen!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>in die Wirtschaftskraft unseres Landes investieren wir &uuml;ber eine Milliarde Euro j&auml;hrlich. Vieles ist gut gelaufen. Wir haben die wirtschaftsnahe Infrastruktur ausgebaut. Noch in j&uuml;ngster Zeit werden f&uuml;nf gro&szlig;e Industriegebiete im Land entwickelt.</p>
<p>&Uuml;brigens: Ich habe noch die Diskussion um die Bildung von Clustern, um die Schwerpunktsetzung aus dem Jahr 2006 im Ohr. Na ja.<br />
Mit dem Aufbau von Forschungszentren, wie dem Demenz-Zentrum in Magdeburg oder dem Chemisch-Biologischen Zentrum in Leuna, ist diese Diskussion &uuml;berfl&uuml;ssig geworden! Wirtschaftsf&ouml;rderung wird immer mehr Forschungsf&ouml;rderung, und das ist gut so!</p>
<p>F&uuml;r den Wirtschaftsbereich gilt: Wir m&uuml;ssen die geringer werdenden Mittel b&uuml;ndeln und sie auf Forschung und Entwicklung sowie Innovation konzentrieren.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>trotz einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung bleibt der weitere Abbau der Arbeitslosigkeit die gr&ouml;&szlig;te politische und gesellschaftliche Herausforderung.</p>
<p>Wir brauchen mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze, aber auch weiterhin eine gezielte aktive Arbeitsmarktpolitik. <strong>Wir brauchen gute Arbeit.</strong></p>
<p>Gute Arbeit hei&szlig;t faire L&ouml;hne, von denen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Familien leben k&ouml;nnen.<br />
Mindestl&ouml;hne, Vergabegesetz, Entsendegesetz, Anwendung von Tarifvertr&auml;gen; diese Stichpunkte stehen deswegen zu recht in unserem Programmentwurf.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>die demografische Entwicklung bleibt das dringendste Problem unseres Landes. Wir k&ouml;nnen noch so viele Ortsumgehungen bauen oder unsere Innenst&auml;dte noch so sehr versch&ouml;nern. Die Abwanderung werden wir damit nicht stoppen, geschweige denn den Trend umkehren.</p>
<p>Wir brauchen deshalb attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen , damit diejenigen, die hier leben im Land bleiben und wir &uuml;ber die Landesgrenzen hinaus f&uuml;r Menschen interessant werden, die zu uns kommen wollen – und zu uns kommen sollen.<br />
In Zukunft werden die Menschen, gerade die jungen, immer mehr auf das Gehalt und ihre zuk&uuml;nftige Entwicklungsperspektiven schauen!<br />
Deshalb keine Tarifunterscheidung mehr in Ost und West und Mindestl&ouml;hne.<br />
Damit die Menschen hier bleiben; andere herkommen und die Unternehmen sich Fachkr&auml;fte sichern!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mit <strong>unserem Programm</strong> entwerfen wir daf&uuml;r die richtigen Antworten.</p>
<p>Der Entwurf ist in einem offenen Prozess und unter Beteiligung vieler entstanden. Die heutige Vorstellung hier im Konvent ist nur ein Zwischenschritt. Jetzt geht es um eine breite Diskussion in der Partei, aber auch dar&uuml;ber hinaus.</p>
<p>Die SPD macht es sich als Programmpartei ja nie leicht. Und daf&uuml;r liebe ich ja diese Partei. – Sie macht es sich nicht leicht, auch wenn es manchmal noch so wehtut.</p>
<p>Bildung – Forschung – Wirtschaft – Kinder und Familie – Stadt/Land, das sind die Schwerpunkte. Und da bin ich wieder beim Thema Attraktivit&auml;t.</p>
<p>Was hilft den Menschen bei einem besseren Leben, dem Land als Ganzes?</p>
<p>Ich will nichts wiederholen, was Katrin hier schon gesagt hat und ich kann auch nicht auf alles eingehen.</p>
<p>Aber das Thema Bildung will ich doch besonders ansprechen:<br />
denn hier gibt es einen Unterschied, aber auch Zusammenh&auml;nge zwischen Vision – Programm und der Umsetzung in den n&auml;chsten Jahren.</p>
<p>Ich bin viel im Land unterwegs gewesen. Habe zugeh&ouml;rt und dabei unheimlich viel gelernt von denen, die t&auml;glich betreuen und bilden!</p>
<p>Der Bildungslebensweg schlie&szlig;t ja Kita – Schulen &#8211; Hochschulen – Volkshochschulen – Musikhochschulen ein. Also <strong>lebenslanges Lernen</strong>!</p>
<p>Was  habe ich in den Kitas geh&ouml;rt?<br />
Was soll anders werden?<br />
Ganztagsbetreuung f&uuml;r alle inklusive Mittagessen, kleinere Gruppen Null bis Eins, Vorbereitungsstunden.<br />
Dazu ein einfacheres Gesetz mit Pauschalen.<br />
&Uuml;ber diese Punkte rede ich gerade mit Norbert.</p>
<p>Au&szlig;erdem bin ich mit der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und der Investitionsbank in Br&uuml;ssel im Gespr&auml;ch, um mit Mitteln der EU und der Europ&auml;ischen Investitionsbank ein Programm zu entwickeln, das es und erm&ouml;glicht, alle Kinderg&auml;rten und Schulen bis 2015, 2016 fertig zu sanieren. Mal sehen!</p>
<p>&Auml;hnliches gilt f&uuml;r unsere Hochschulen, deswegen will ich darauf jetzt nicht mehr extra eingehen. Die Zielvereinbarungen sind gut gelungen!! Die sich daraus ergebenden Effekte sollen in den n&auml;chsten Jahren immer mehr dazu genutzt werden, um junge Leute aus Westdeutschland, aber auch aus ganz Europa ins Land zu locken, sie gut auszubilden und ans Land zu binden! Und dann m&uuml;ssen unsere Rahmenbedingungen stimmen, auch der Verdienst! Dann bin ich wieder bei unserer Attraktivit&auml;t und da schlie&szlig;t sich dann auch unser konzeptioneller Kreis!</p>
<p>Ja, das Ziel ist: Mehr Bildung f&uuml;r alle! Bessere Arbeit f&uuml;r die Menschen! All diese Punkte sind auch Bestandteil von Europa 2020!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>aber daf&uuml;r ist viel Geld n&ouml;tig! Wenn wir gemeinsam diese Vision von Bildung haben, dann kriegen wir das hin!<br />
Aber man muss auch die Menschen davon &uuml;berzeugen.</p>
<p>Man muss &uuml;ber die Jahre Priorit&auml;ten setzen. Man muss St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck das Geld daf&uuml;r umschichten. Und irgendwann wird man auch &uuml;ber mehr Steuern reden m&uuml;ssen. Wir haben bei der Bildung das Ziel: 10% Ausgaben vom BIP.<br />
Lasst uns also in den n&auml;chsten Monaten auch &uuml;ber die Finanzierung reden.<br />
Denn wir wollen nur das ins Wahlprogramm schreiben, was wir in den n&auml;chsten Jahren auch wirklich umsetzen k&ouml;nnen!</p>
<p>Denn wir sind uns ja einig:<br />
F&uuml;r alle Ma&szlig;nahmen, alle Konzepte und alle Vorhaben, die wir gemeinsam f&uuml;r notwendig und sinnvoll halten muss gelten: Einen Umsetzung ist nur ohne neue Schulden m&ouml;glich.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mit dem Programmentwurf definieren wir uns selbst.<br />
Die Menschen sollen sich entscheiden k&ouml;nnen zwischen den verschiedenen Parteien.</p>
<p>Sozialdemokraten wollen das Leben ver&auml;ndern und sich nicht mit bestehendem zufrieden geben!  Auch deshalb bin ich im Oktober 1989 in die SPD eingetreten.</p>
<p>Die SPD mit ihrer fast 150 j&auml;hriger Geschichte ist die &auml;lteste und erfolgreichste Partei.<br />
Die SPD hat eine Idee. Wir wollen einen starken Staat, der die Gesellschaft zusammenh&auml;lt, der die Voraussetzungen f&uuml;r Chancengleichheit schafft und dem Einzelnen trotzdem freie Entfaltung erm&ouml;glicht.</p>
<p>Der diejenigen nicht fallen l&auml;sst, die soziale Unterst&uuml;tzung brauchen. Das ist unser Verst&auml;ndnis von Solidarit&auml;t und sozialer Gerechtigkeit.</p>
<p>Die SPD ist die Partei, die linke Ziele und reale M&ouml;glichkeiten zusammenbringt. Da unterscheiden wir uns von weiten Teilen der Linken.</p>
<p>Deshalb habe ich mich, wie auch Katrin, gegen einen Ministerpr&auml;sidenten der Linken ausgesprochen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>Warum? Bei der Landtagswahl geht es auch f&uuml;r die SPD um viel.</p>
<p>Es entscheidet sich, welchen Weg die SPD geht.<br />
Sind wir in Zukunft nur Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r andere Parteien oder haben wir einen eigenen Gestaltungsanspruch?</p>
<p>Wer mich kennt, wei&szlig;: F&uuml;r mich ist diese Frage l&auml;ngst beantwortet!</p>
<p>Mit Reinhard H&ouml;ppner, Manfred P&uuml;chel, Gerlinde Kuppe, R&uuml;diger Fikentscher und anderen waren Ergebnisse von &uuml;ber 35% bei Wahlen m&ouml;glich!!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wir wollen wieder so stark werden, dass andere dar&uuml;ber nachdenken m&uuml;ssen, was sich bei ihnen &auml;ndern muss, um mit uns zu regieren.<br />
Deshalb gibt es vor den Wahlen keine Koalitionsaussage!<br />
Dar&uuml;ber entscheidet nach den Wahlen ein Parteitag!</p>
<p><strong>Die Chancen f&uuml;r einen Wahlsieg sind gut! </strong></p>
<p>Liebe  Genossinnen und Genossen, ich werde mit euch gemeinsam f&uuml;r diesen Wahlsieg k&auml;mpfen, mich abrackern.<br />
Wie in den letzten Wochen und Monaten!<br />
Ich will, dass wir selbstbewusster die Chance ergreifen, an uns glauben!<br />
Ich will, dass wir die Wahlen gewinnen!</p>
<p><strong>Ich will Ministerpr&auml;sident in Sachsen-Anhalt werden!</strong></p>
<p>Anrede,</p>
<p>daf&uuml;r m&uuml;ssen wir bis zum Wahltag noch viel bewegen. Ja, wir m&uuml;ssen und k&ouml;nnen noch besser werden.</p>
<p>Sigmar Gabriel hat in Dresden gesagt, wir m&uuml;ssen dahin gehen, wo es stinkt. Das mache ich schon seit Monaten und f&uuml;hre viele Gespr&auml;che.<br />
Die SPD war lange nicht mehr so pr&auml;sent. Wir wissen wo die Menschen der „Schuh dr&uuml;ckt“. Aber wir m&uuml;ssen auch offen eingestehen: Wir haben nicht auf alle Fragen eine Antwort.</p>
<p>Wir definiert uns nicht durch Abgrenzung oder Ableitung von anderen Parteien. Wir definiert uns selbst, entwickelt selbst, was linke Politik ist!</p>
<p>Die SPD muss deshalb st&auml;ndig Politikwerkstatt f&uuml;r gesellschaftlichen Fortschritt sein.<br />
&Uuml;brigens kontinuierlich auch nach der LTW 2011!</p>
<p>Wir m&uuml;ssen langfristig denken, wenn wir als Sozialdemokratie wieder zu unserer alten St&auml;rke zur&uuml;ckfinden wollen.<br />
Unser Ziel muss es sein, bis zum Jahr 2020 unsere kommunale Basis so zu verbreitern, dass die SPD wieder zur bestimmenden politischen Kraft in Sachsen-Anhalt wird.</p>
<p>Wir m&uuml;ssen den Menschen aber auch klar machen, dass Demokratie vom Mitmachen lebt.<br />
Es kann nicht funktionieren, wenn sich ein Prozent politisch engagiert und 99 Prozent in der Zuschauerloge sitzen und Haltungsnoten verteilen.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>mein Ziel ist es, die noch laufende Legislaturperiode als verl&auml;sslicher Koalitionspartner zu beenden.<br />
Einerseits weil ich glaube, dass die Menschen das von uns erwarten, gerade in der Krise.<br />
Andererseits wird Verl&auml;sslichkeit honoriert.</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit Prof. B&ouml;hmer will ich zu Ende bringen, egal, was andere in der CDU mir manchmal zumuten.<br />
Verwechsele bitte niemand meinen sehr pers&ouml;nlichen Umgang mit dem MP mit Blindheit gegen die eigentlichen Interessen vieler in der CDU.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich bin davon &uuml;berzeugt, dass diese verl&auml;ssliche Art von uns Beiden vor allem dem Land und seinen Menschen geholfen hat. Und ich glaube auch nicht daran, dass dies f&uuml;r die SPD von Schaden ist.</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wenn jetzt gleich &uuml;ber den Spitzenkandidaten entschieden wird, dann wird es dazu eine geheime Abstimmung geben.</p>
<p>Ich habe den Landesvorstand darum gebeten und bedanke mich ausdr&uuml;cklich, dass meine Bitte ber&uuml;cksichtigt wurde.</p>
<p>Bei einem geheimen Votum kann jede und jeder unabh&auml;ngig entscheiden. Wir haben viel vor uns, dass  geht nur zusammen!</p>
<p>Ich will ein ehrliches Ergebnis.</p>
<p>Anrede,</p>
<p><strong>was soll ich noch von mir erz&auml;hlen</strong>, ihr sollt ja schlie&szlig;lich auch &uuml;ber die Person abstimmen?</p>
<p>Von der Biographie her sozialdemokratisches Vorzeigeprofil. Vater Bergmann und Mutter Erzieherin.<br />
4 Br&uuml;der, also hie&szlig; es sich durchbei&szlig;en<br />
Nach Schule, Elektromonteur, Seefahrt dann Elektroingenieur.<br />
Bis zur Wende im Mansfeld-Kombinat als Prozessingenieur. Daher auch meine Vorliebe f&uuml;r Zahlen, Diagramme und  komplexe Sachverhalte. Geplant war ein weiteres Studium f&uuml;r IT in Dresden.</p>
<p>In der Wende eher durch Zufall 89 in die Politik.<br />
Seit dem aber aus tiefster &Uuml;berzeugung und vollem Elan. Meine Frau Kerstin und meine S&ouml;hne Toni und Andre sch&uuml;tteln dar&uuml;ber auch &ouml;fters den Kopf, haben mich aber immer unterst&uuml;tzt. Daf&uuml;r ausdr&uuml;cklichen Dank. Vom gelegentlichen Motorrad, Garten, Skat und Schwatz mit guten Freunden, Hermann Hesse, Pink Floyd bis AC/DC reicht der Ausgleich zur Finanzpolitik.</p>
<p>Viele von Euch  kennen mich seit vielen Jahren.<br />
Ich konnte gestalten in Partei und aktiver Politik. Ich erlebe Politik auch aktiv, bekenne mich ausdr&uuml;cklich zu pers&ouml;nlichen Ver&auml;nderungen. Ich will nicht stehen bleiben. Kalkuliere Fehler ein, weil ich viel zu entscheiden habe. Aber dies wollte ich immer und stelle mich auch dieser Verantwortung. Wir haben doch zusammen bei der Gestaltung unseres Landes soviel erreicht! Ich jedenfalls habe euch, dieser SPD in Sachsen-Anhalt auch viel zu verdanken.<br />
Diesen Dank ausdr&uuml;cklich auch jenen, die mit oder unter mir im Ministerium schwitzen. Liest man so, stimmt aber auch.<br />
Es gibt aber auch viel zu tun!</p>
<p>Anrede,</p>
<p>wir sind gut vorbereitet.<br />
Wir haben ein Programmentwurf, der in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert werden soll. Wir haben uns als Landesverband stabilisiert.</p>
<p>Jetzt geht es darum, zus&auml;tzliches Selbstbewusstsein zu entwickeln und offensiv die inhaltliche Auseinandersetzung zu f&uuml;hren.</p>
<p>Lasst uns &uuml;berall im Land Flagge zeigen!</p>
<p>Lasst uns einen tollen Wahlkampf machen! Auch mal dabei l&auml;cheln!</p>
<p>Lasst uns auf unsere St&auml;rken besinnen!</p>
<p>Lasst uns gleiche Chancen f&uuml;r alle Kinder schaffen!</p>
<p>Lasst uns f&uuml;r ein solidarisches Miteinander eintreten! F&uuml;r L&ouml;hne, von denen die Menschen selbst bestimmt leben k&ouml;nnen!</p>
<p>Lasst uns wieder die bestimmende politische Kraft in unserem Land werden!</p>
<p>Ich bin dabei!!</p>
<p>(Es gilt das gesprochene Wort!)</p>
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		<title>Auf zum Mitgliederkonvent der SPD</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederkonvent]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen Tagen veranstaltet der SPD Landesverband Sachsen-Anhalt, auf meinen Vorschlag hin, den ersten Mitgliederkonvent. Am kommenden Samstag, dem 19. Juni soll in Halle &#252;ber zwei wichtige Bausteine in unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-217" title="Mitgliederkonvent 2010 in Halle" src="http://www.bullerjahn2011.de/files/2010/06/mitgliederkonvent2010_kl.png" alt="Mitgliederkonvent 2010 in Halle" width="192" height="134" />In wenigen Tagen veranstaltet der SPD Landesverband Sachsen-Anhalt, auf meinen Vorschlag hin, den <strong>ersten Mitgliederkonvent</strong>. Am kommenden <strong>Samstag, dem 19. Juni</strong> soll in Halle &uuml;ber zwei wichtige Bausteine in unserem Wahlkampf zur Landtagswahl im M&auml;rz 2011 gesprochen werden: Ihr erhaltet zum ersten Mal den <strong>Entwurf des Wahlprogrammes</strong> mit der Bitte, ihn in den n&auml;chsten Monaten intensiv in der Partei zu diskutieren. Auf dem Landesparteitag im Oktober 2010 soll dann, nach ausf&uuml;hrlicher Debatte, unser Wahlprogramm beschlossen werden.</p>
<p>Zum anderen wird auf dem Mitgliederkonvent der <strong>Spitzenkandidat zur Landtagswahl</strong> gew&auml;hlt. Der Landesvorstand hat mich im Herbst 2009 bereits nominiert. Es ist keine Formalie und keine Showeinlage f&uuml;r den beginnenden Wahlkampf. Ich will von euch ein ehrliches Ergebnis. Deshalb habe ich mich auch f&uuml;r eine <strong>geheime Abstimmung</strong> ausgesprochen. Wir sind erfolgreicher, wenn wir Programm und Spitzenkandidat durch eine breite Einbeziehung der gesamten Mitgliedschaft diskutieren und abstimmen lassen. Daher hat jedes Mitglied der SPD Sachsen-Anhalt am 19. Juni die M&ouml;glichkeit, seine Stimme abzugeben. Das Rederecht steht im &Uuml;brigen jedem Teilnehmer zu, ob er SPD-Mitglied ist oder nicht.</p>
<p>Ihr seid alle eingeladen zu kommen. Nehmt am Besten noch euren netten Nachbarn, Freunde und Verwandte mit und zeigt ihnen, wie die SPD sich f&uuml;r die Landtagswahl aufstellt. Nach dem Konvent, der gegen 13.00 Uhr enden wird, gibt es drau&szlig;en im Volkspark-Biergarten noch die M&ouml;glichkeit, bei einem Bier oder einer Cola die beiden <strong>WM-Fu&szlig;ballspiele</strong> zu schauen. Ich freue mich sehr, wenn ihr dabei seid!</p>
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		<title>Das Sparpaket der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang letzter Woche pr&#228;sentierte die Bundesregierung ihr Sparpaket. Bis 2014 sollen insgesamt &#252;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang letzter Woche pr&auml;sentierte die Bundesregierung ihr <strong>Sparpaket</strong>. Bis 2014 sollen insgesamt &uuml;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung kann jedoch keine Rede sein. Gerade bei den staatlichen Leistungsempf&auml;ngern und Geringverdienern wird gek&uuml;rzt.</p>
<p>Die Finanztransaktionssteuer und die Brennelementesteuer sind  nur Ank&uuml;ndigungen. Die Pl&auml;ne der schwarz-gelben Koalition werden den immensen Belastungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise nicht gerecht. Sie zeigen <strong>kein Krisenbewusstsein</strong> und leiten keinen gesellschaftlichen Neuanfang ein. Sie haben keine Kraft und keinen Mut zur Korrektur. Ich halte diese auch nicht f&uuml;r mehrheitsf&auml;hig.</p>
<p>Wirkliches Umsteuern h&auml;tte bedeutet, Klientelgeschenke und Steuerprivilegien im Umfang von 5,6 Mrd. Euro zur&uuml;ckzunehmen. Schwarz-Gelb versch&auml;rft die Ungerechtigkeit der Lastenverteilung und spitzt die Vertrauenskrise in die Demokratie zu, wenn sie den Arbeitslosen die Rentenversicherung und das Elterngeld streicht. Sie handelt kurzsichtig, wenn sie 1,8 Mrd. Euro auf Kosten der Gesetzlichen Rentenversicherung streicht. Sie agiert konzeptlos, wenn sie der Arbeitsmarktpolitik in den kommenden Jahren 16 Mrd. Euro entzieht.</p>
<p><strong>Intelligente Haushaltskonsolidierung</strong> ist notwendig. Hierf&uuml;r sind aus Sicht der SPD Bundestagsfraktion zwei Wege notwendig:</p>
<p>1. Wir brauchen eine <strong>koordinierte Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik</strong>, die zur St&auml;rkung der Konjunktur beitr&auml;gt und so zu mehr Besch&auml;ftigung, Steuereinnahmen und zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme f&uuml;hrt. Deshalb brauchen wir gerade in der Krise eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und eine St&auml;rkung von Zukunftsinvestitionen.</p>
<p>2. Zweitens sind <strong>strukturelle Reformen</strong> n&ouml;tig, um die aus den Fugen geratene Wirtschafts- und Sozialordnung wieder in ein vern&uuml;nftiges Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Unsere Alternativen liegen auf dem Tisch:</p>
<ul>
<li>Eine <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, mit der vor allem spekulative B&ouml;rsengesch&auml;fte besteuert w&uuml;rden: 14 bis 30 Milliarden Euro je nach Ausgestaltung.</li>
<li>Die <strong>R&uuml;cknahme der Steuersenkungen f&uuml;r Hoteliers und Gutbetuchte</strong>: 5,6 Milliarden Euro.</li>
<li>Eine <strong>gerechtere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen</strong>: mindestens 10 Milliarden Euro.</li>
<li>Ein <strong>h&ouml;herer Spitzensteuersatz</strong>: bis zu sieben Milliarden Euro.</li>
<li>Und: Schon ein <strong>fl&auml;chendeckender Mindestlohn</strong> von 7,50 Euro w&uuml;rde den Staatshaushalt um 1,5 Milliarden Euro entlasten. Die Sozialversicherungen w&uuml;rden &uuml;ber vier Milliarden Euro Mehreinnahmen verbuchen.</li>
</ul>
<p>Die SPD wird im Bundestag und in den L&auml;ndern ihre Alternativen deutlich machen.</p>
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		<title>Drei Jahre ohne neue Schulden in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte des Landes, wurde 2007, 2008 und 2009 ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung vorgelegt. Gleichzeitig wurde begonnen, R&#252;cklagen und Vorsorgebereiche aufzubauen, die k&#252;nftige Risiken wie Pensionsanspr&#252;che von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte des Landes, wurde 2007, 2008 und 2009 ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung vorgelegt. Gleichzeitig wurde begonnen, R&uuml;cklagen und Vorsorgebereiche aufzubauen, die k&uuml;nftige Risiken wie Pensionsanspr&uuml;che von Beamten und Steuerschwankungen ausgleichen sollen.</p>
<p>Ab 2010 sollte das erste Mal mit der Tilgung von Krediten begonnen werden.<br />
Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise droht jedoch 2010 erstmals wieder eine Nettoneuverschuldung in H&ouml;he von 739 Millionen Euro. Mit der derzeitigen Haushaltssperre werden Ausgaben reduziert, um Risiken bei den Steuereinnahmen aufzufangen.</p>
<p>In der vierj&auml;hrigen Amtszeit von FDP-Finanzminister Paque hat das Land Sachsen-Anhalt insgesamt &uuml;ber 4,7 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen – ohne Wirtschafts- und Finanzkrise. Damit wurde in den vier Jahren fast ein Viertel der Gesamtschulden des Landes aufgenommen! Es wurde nicht f&uuml;r die Zukunft vorgesorgt, sondern auf Kosten der Zukunft gewirtschaftet.</p>
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		<title>Unsere Handschrift: Vier Jahre Gro&#223;e Koalition in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landtagswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Regierungsbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Teilentschuldungsprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April vor vier Jahren haben wir die rot-schwarze Koalitionsregierung in Sachsen-Anhalt gebildet. Mein Ziel ist es, die Arbeit der derzeitigen Koalitionsregierung mit der CDU erfolgreich und bis zum letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April vor vier Jahren haben wir die rot-schwarze Koalitionsregierung in Sachsen-Anhalt gebildet. Mein Ziel ist es, die Arbeit der derzeitigen Koalitionsregierung mit der CDU erfolgreich und bis zum letzten Tag professionell zu Ende zu f&uuml;hren. </p>
<p>Im ersten Jahr mu&szlig;te die SPD den Koalitionspartner bisweilen daran erinnern, dass der Koalitionsvertrag gilt und nicht verw&auml;ssert werden kann – diese Vertragstreue werden auch wir bis zum Ende der Legislaturperiode im kommenden Jahr an den Tag legen.</p>
<p>Wir wollen sagen k&ouml;nnen: <strong>Die SPD ist  „vertragstreu“ und die Landesregierung wird die Projekte, auf die sie sich im Koalitionsvertrag geeinigt hat, im Wesentlichen abgearbeitet und mit vorzeigbaren Ergebnissen  umgesetzt haben.</strong></p>
<p>Ich habe Grund zu dieser Annahme, denn trotz gelegentlicher inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten mit den Ministern des Koalitionspartners hat sich in der gemeinsamen Arbeit ein hohes Ma&szlig; an Zuverl&auml;ssigkeit und gegenseitigem Respekt entwickelt. Dass dabei in jedem Hause und f&uuml;r alle Ministerien jeweils besondere Baustellen zu bearbeiten sind, liegt in der Natur der Sache. Insgesamt jedoch ist es beiden Seiten immer wieder gelungen, zu tragf&auml;higen Kompromissen zu kommen, die Anzahl der Konflikte zu begrenzen.</p>
<p>Und so ist auch unsere Zusammenarbeit: Wir gehen die Probleme des Landes professionell und zielstrebig an; wir haben die Projekte, die wir uns im Koalitionsvertrag vorgenommen haben, rechtzeitig auf die Schienen gestellt und sind mit ihrer Umsetzung auf allen Feldern weit gekommen. Nicht alles ist uns dabei gelungen, manchmal ging auch etwas richtig schief – ganz wie im wirklichen Leben.</p>
<p>Die gleiche Erfahrung haben wir auch im Parlament gemacht. Es ist nicht zuletzt das Verdienst der Fraktion und hier insbesondere der Fraktionsf&uuml;hrung um Katrin Budde, dass zum Wohle der Entwicklung des Landes immer wieder Mehrheiten gefunden werden konnten. Das ist bei der Zusammensetzung und Struktur der CDU-Fraktion nicht immer einfach und macht im Einzelfall auch richtig M&uuml;he.</p>
<p>Dass dabei im parlamentarischen Alltag immer wieder unterschiedliche politische Positionen hervortreten und die Widerspr&uuml;che gelegentlich hart aufeinandertreffen ist nicht nur in Koalitionen selbstverst&auml;ndlich, sondern in der Demokratie auch ausdr&uuml;cklich erw&uuml;nscht.</p>
<p>Aber wir sind auch keine Kuscheltiere: Widerspruch sch&auml;rft das Profil. Unsere politischen Vorstellungen reichen &uuml;ber das Ende der Legislaturperiode weit hinaus. Einen Teil davon k&ouml;nnen wir in dieser Koalition nicht durchsetzen, aber wir k&ouml;nnen diese Vorstellungen deutlich werden lassen – insbesondere im kommenden Jahr. Am Ende will der W&auml;hler entscheiden k&ouml;nnen und dann werden wir unsere Erfolge ebenso klar vertreten wie unsere Vorhaben f&uuml;r die Zukunft.</p>
<p>Die Kunst besteht bekanntlich darin, nach der Diskussion zu praktischen und mehrheitlichen Ergebnissen zu kommen. Das gilt  bei der Gemeindegebietsreform, wie Bildungskonvent, in Haushaltsdiskussionen genauso wie bei Strukturver&auml;nderungen, f&uuml;r den Bereich der Kitas ebenso wie bei Universit&auml;ten oder beispielsweise in der Debatte um den Mindestlohn oder in der Frauenpolitik.</p>
<p>&Uuml;ber allem jedoch steht: Regierungen werden nicht gebildet, um sich im Dauerstreit zu blockieren. Sie sollen etwas bewegen, sich der Probleme der Menschen annehmen und die Entwicklung des Landes gestalten. Dazu schlie&szlig;en die sie tragenden Parteien Koalitionsvertr&auml;ge.</p>
<p><strong>Die Landesregierung hat sich danach insbesondere die Konsolidierung der Landesfinanzen, mehr Investitionen, mehr Vorsorge, die Straffung der Verwaltung, neue Anstrengungen f&uuml;r Bildung und die Senkung der Arbeitslosigkeit zur Aufgabe gemacht.</strong></p>
<p><strong>Die Ministerien und die Minister der SPD haben in ihren Bereichen viel erreicht.</strong> Um nur wenige Beispiele zu nennen, verweise ich hier auf:</p>
<ul>
<li>die Zusammenfassung der Gerichtsstandorte sowie den Ausbau der Justizzentren, den Bau des modernsten Gef&auml;ngnisses in Europa und die Einf&uuml;hrung eines innovativen Jugendstrafvollzugsgesetzes durch unsere Justizministerin Angela Kolb;</li>
<li>die Sportf&ouml;rderung, die von unserer Sozialministerin Gerlinde Kuppe und ihrem Nachfolger Norbert Bischoff auf neue, gesunde F&uuml;&szlig;e gestellt wurde;</li>
<li>die vom Verfassungsgericht umfassend best&auml;tigte Reform der Gemeindestrukturen, die von unserem Innenminister Holger H&ouml;velmann betrieben und gegen mancherlei Widerst&auml;nde durchgesetzt wurde,</li>
<li>die Reform der Finanz&auml;mter, die Stellenhebungen bei der Polizei, die Sanierung von Polizeirevieren und Kitas, die Einstellungskorridore vor allem bei den Lehrern und der Polizei, finanzielle Erleichterungen bei der Sch&uuml;lerbef&ouml;rderung,</li>
<li>das Personalentwicklungskonzept, das Planungssicherheit und klare Perspektiven schafft;</li>
<li>die Sanierung und die strategische Neuorientierung der Landesfinanzen, die ein gro&szlig;es St&uuml;ck vorangekommen sind.</li>
</ul>
<p>Einen Schwerpunkt unserer Arbeit im vergangenen Jahr hat der Koalitionsvertrag allerdings nicht vorgesehen: Noch immer leben wir unter dem Eindruck und den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Auch in Sachsen-Anhalt.</p>
<p><strong>Die Abwehrma&szlig;nahmen gegen die Krise werden uns noch lange besch&auml;ftigen und die Handlungsm&ouml;glichkeiten der &ouml;ffentlichen Haushalte begrenzen. Die Finanzkrise war nicht nur eine ernste Bedrohung f&uuml;r die internationalen und nationalen M&auml;rkte, sie stellte auch f&uuml;r die Landesregierung eine gro&szlig;e Herausforderung mit erheblichen Risiken dar. </strong></p>
<p>Unter besonderen Belastung dennoch ihren Kurs fortgesetzt und gleichzeitig die Krisenfolgen f&uuml;r das Land in den Griff bekommen zu haben, werden Kommentatoren dereinst vielleicht als den eigentlichen Erfolg dieser Legislaturperiode bezeichnen.</p>
<p><strong>Die Bundesregierung, aber auch die Landesregierung, musste handeln und wir haben gehandelt. In Sachsen-Anhalt insbesondere durch die Umsetzung des Konjunkturpakets II. </strong></p>
<p><a title="Besichtigung Bestehornaprk in Aschersleben mit Oberb&uuml;rgermeister Michelmann" href="http://farm5.static.flickr.com/4066/4527174317_f9d4798d05.jpg"  class="thickbox"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4066/4527174317_f9d4798d05.jpg" alt="Besichtigung Bestehornaprk in Aschersleben mit Oberb&uuml;rgermeister Michelmann" /></a></p>
<p>Mit dem Stichtag 18. M&auml;rz wurden landesweit 1964 laufende Projekte registriert. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der Bewilligungen ist erfolgt. Bis Ende M&auml;rz waren rund 433 Millionen Euro von 475 Millionen Euro bewilligt (91%). Bis Mitte April waren rund 82, 5 Mio. Euro an Bundes- und Landesmitteln ausgezahlt.</p>
<p>Die Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Kassen kann nur miteinander funktionieren, in einem <strong>finanzpolitischen Dialog</strong> aller Beteiligten. Ich habe diesen Dialog im vergangenen Jahren mit zahlreichen Veranstaltungen institutionalisiert. Ich werde diese Veranstaltungsreihe fortf&uuml;hren. Zur Information, zur Diskussion, zur gemeinsamen Meinungsbildung. Die Landesregierung hat sich einer „Konsolidierungspartnerschaft“ verschrieben. Wir wollen die Probleme gemeinsam angehen.</p>
<p>Dazu brauchen wir eine <strong>Leitbild – Diskussion</strong>. Die f&uuml;hren wir derzeit und werden sie in der zweiten Jahresh&auml;lfte abschlie&szlig;en. Ziel ist es, die Vorstellungen zu konkretisieren, wohin sich unser Land entwickeln soll. Dazu brauchen wir Schwerpunkte. Auch diese Diskussion kann erfolgreich nur gef&uuml;hrt werden, wenn sie aus der Mitte der Gesellschaft und mit allen Akteuren gef&uuml;hrt werden. Denn Ziel kann nicht ein weiteres Papier sein, das in den Akten verschwindet, sondern eine gemeinsame Perspektive, an der wir in diesem Lande arbeiten wollen. Zu diesen &Uuml;berlegungen der Landesregierung k&ouml;nnen sich dann im Wahlkampf alle Parteien positionieren. Politischer Wahlkampf mit unterschiedlichen Inhalten und um unterschiedliche Inhalte – das ist die beste Art der Wahlkampfauseinandersetzung!</p>
<p>Schlie&szlig;lich treffen die Probleme von Infrastruktur und Demografie, Steuereinnahmen und Stadt-Umland-Problematik, Daseinsvorsorge und Kulturetats alle Beteiligten. Nur im Ausgleich k&ouml;nnen wir zu ausgewogenen L&ouml;sungen kommen. Und nur partnerschaftliche L&ouml;sungen bieten die Chance zu einer breiten Akzeptanz der getroffenen Entscheidungen.</p>
<p>Neben zahlreichen anderen Ma&szlig;nahmen, mit denen besonders finanzschwache Kommunen unterst&uuml;tzt werden, hat die Landesregierung Sachsen-Anhalt nach Gespr&auml;chen im Landtag, mit dem Landkreistag, mit dem St&auml;dte- und Gemeindebund und in insgesamt sechs regionalen Veranstaltungen mit ca. 800 Kommunalvertretern ein <strong>eigenes Teilentschuldungsprogramm f&uuml;r Kommunen</strong> entwickelt.</p>
<p>Abgewickelt wird das Programm unter dem Namen <strong>STARK II</strong> von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) als Vertragspartnerin der Kommunen. Das Land stellt zu diesem Zweck innerhalb von zehn Jahren 629 Mio. Euro zur Verf&uuml;gung; die Schuldenlast der Kommunen kann damit bis 2024 von ca. 2,7 Mrd. auf ca. 1,3 Mio. Euro verringert werden. Mit Hilfe von STARK II k&ouml;nnen laufende, auf dem freien Finanzmarkt aufgenommene kommunale Kredit zinsg&uuml;nstig getilgt werden.</p>
<p>Art und Ausgestaltung des Programms stellen ein neues, kreatives Instrument dar. STARK II beseitigt zwar nicht die Folgen der Krise, es bietet keine „frisches Geld“, aber es ist geeignet, den Kommunen Luft zu verschaffen, um in den kommenden Jahren ihre Konsolidierungsanstrengungen zu verst&auml;rken.</p>
<p><strong>Die Sonderaufgabe des Konjunkturpakets II haben wir in Sachsen-Anhalt, das best&auml;tigen uns auch unabh&auml;ngige Gutachter, mit erheblichem Aufwand, aber auch mit beachtlichem Erfolg gemeistert</strong>.</p>
<p>Die eigentliche Best&auml;tigung jedoch ziehe ich aus der Tatsache, dass die Arbeitslosenzahlen im Rahmen gehalten werden konnten – sie sind die niedrigsten seit der Wende -  und, dass die Wirtschaft augenscheinlich wieder Tritt fassen konnte.</p>
<p>Aber: am selben Tag, an dem die IHK Halle-Dessau in der vergangenen Woche meldete, dass sich die Konjunktur im s&uuml;dlichen Sachsen-Anhalt im ersten Quartal sp&uuml;rbar erholt habe, musste ich auch zur Kenntnis nehmen, dass die Steuereinnahmen in Sachsen-Anhalt in diesem ersten Quartal erheblich eingebrochen sind. Allein im M&auml;rz 2010 um 132 Mio. Euro weniger als im Vorjahresmonat. Und nat&uuml;rlich war es f&uuml;r uns alle schmerzhaft, nach drei Jahren ohne die Aufnahme neuer Schulden, in diesem Januar einen Doppelhaushalt 2010/2011 verabschieden zu m&uuml;ssen, der  Kredite in H&ouml;he von 739 Mio. (2010) und 540 Mio. Euro (in 2011) vorsieht. Wir sind also noch nicht &uuml;ber den Berg.</p>
<p><strong>Es gibt also keinen Grund, von den im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen der Konsolidierung, der Schwerpunktsetzung und der weiteren Entwicklung von Vorsorgema&szlig;nahmen abzuweichen.  Wir m&uuml;ssen in den kommenden Jahren auch wieder ohne neue Schulden auskommen, damit auch in Zukunft weiter investiert werden kann.</strong></p>
<p><strong>Im Jahr 2020 wird sich entscheiden, ob unsere Anstrengungen gefruchtet haben. Das gilt auch im Vergleich zu den anderen Bundesl&auml;ndern, die unsere Verb&uuml;ndeten, aber auch unsere Konkurrenten sind. </strong></p>
<p>Wenn wir bei Auslaufen des Solidarpaktes 2019 und dem Einsetzen der Schuldenbremse 2010 auf eigenen F&uuml;ssen stehen wollen, ist das ohne Alternative. Erfolg bedeutet zugleich auch, Perspektiven f&uuml;r die Zukunft m&ouml;glich zu machen!</p>
<p><strong>Wenn Politik die Kunst des M&ouml;glichen ist, dann tr&auml;gt das M&ouml;gliche in dieser Legislaturperiode unsere Handschrift.</strong> Wir haben dazu beigetragen, unter schwierigen Bedingungen das Land voranzubringen.  Das ist kein Grund zur Selbstgef&auml;lligkeit, eher ein Ansporn.</p>
<p>Noch immer haben wir eine zu hohe Arbeitslosigkeit, keinen selbsttragenden Aufschwung, noch immer ist die industrielle Basis nicht breit genug, noch immer sind wir „Nehmerland“ im L&auml;nderfinanzausgleich, vor allem: Noch immer sitzen wir in der „demographischen Falle“.</p>
<p>Dieser Falle werden wir nur entkommen, wenn wir Zuwanderung organisieren k&ouml;nnen. Zuwanderung werden wir nur organisieren, wenn es attraktiver wird, in Sachsen-Anhalt zu leben als in anderen Bundesl&auml;ndern. Weil wir das bessere Ausbildungs- und Bildungssystem haben, die bessere Kinderbetreuung, eine lebendige kulturelle Landschaft, die Menschen in Sicherheit hier leben k&ouml;nnen, ein gutes Gesundheitssystem finden, gute Infrastruktur, soziale F&uuml;rsorge. Vor allem jedoch: weil wir ausreichende und attraktive (und das hei&szlig;t auch: gut bezahlte) Arbeitspl&auml;tze mit entsprechenden Perspektiven bieten k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>So kommen wir vom M&ouml;glichen zum W&uuml;nschbaren.</strong> Zu politischen und gesellschaftlichen Zielen. Zur Gestaltung von Zukunft. Zu sozialdemokratischer Politik.</p>
<p><strong>Sozialdemokraten haben immer versucht, angesichts der gesellschaftlichen Probleme nicht die Gegenwart zu verwalten, sondern die Verbindung herzustellen zwischen den M&uuml;hen der Ebene und den Zielen f&uuml;r die Zukunft.</strong></p>
<p>Dazu bekenne ich mich ausdr&uuml;cklich. Beides ist wichtig, auf beide Fragen m&uuml;ssen die Antworten immer neu gefunden werden. Und: diese Antworten m&uuml;ssen erkennbar bleiben.</p>
<p>In den vergangenen Jahren ist das der SPD nicht immer gelungen. In der Folge ist einiges an Vertrauen verloren gegangen. Und da in der Demokratie am Ende immer gez&auml;hlt und nicht gewogen wird, hat sich dieser Vertrauensverlust in Wahlergebnissen niedergeschlagen. Das hat uns auch uns in Sachsen-Anhalt zu schaffen gemacht.</p>
<p>Dagegen hilft nur gute Politik. Vor allem in der Regierung, denn die Menschen sehen inzwischen: die SPD kann das. Aber auch in der Entwicklung neuer, alter Ziele. Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarit&auml;t.</p>
<p><strong>Seit dem Dresdner Parteitag und der fulminanten Rede von Sigmar Gabriel ist einiges in Bewegung gekommen in der SPD.</strong></p>
<p>Aber Parteitagsreden allein reichen nicht aus – wir m&uuml;ssen einen neuen Dialog f&uuml;hren, Ziele konkret f&uuml;r unser Land gemeinsam entwickeln – in der Partei, in aller &Ouml;ffentlichkeit. Am Ende stehen ein Programm und ein Politikangebot f&uuml;r das Land. Konkret, machbar, zukunftsfest.</p>
<p><strong>Die SPD Sachsen-Anhalt – Landesvorstand, Regierungsmitglieder – haben die Signale aufgenommen</strong>.</p>
<p>Wir haben neue personelle und organisatorische Weichenstellungen vorgenommen, werden in vielen Diskussionen und in verschiedenen Formaten gemeinsam mit den Mitgliedern und Interessierten die bislang geleistete Politik besprechen und weitere Ziel formulieren, die in das Landtagswahlprogramm einflie&szlig;en sollen. Mit dem „Kompass f&uuml;r Sachsen-Anhalt“ habe ich dazu eine Vorlage geliefert.</p>
<p><strong>Ebenso wie beim „finanzpolitischen Dialog“ und der „Leitbild-Diskussion“ der Landesregierung ist es mir auch parteiintern wichtig, die Willensbildung „von unten nach oben“ zu betreiben.</strong></p>
<p>Ich bin in den vergangenen Wochen in zahlreichen SPD-Kreis- und Stadtverb&auml;nden, sowie Ortsvereinen gewesen, um &uuml;ber unsere Lage und unsere Ziele im Landtagswahlkampf zu diskutieren. Ich werde diese Besuche fortsetzen. Ich versuche, m&ouml;glichst viele andere Parteiveranstaltungen wahrzunehmen, oder an Podien teilzunehmen, die die Friedrich-Ebert-Stiftung anbietet. Dieser Prozess muss von vielen getragen, gef&uuml;hrt und am Ende entschieden werden, sonst wird es nichts!</p>
<p><a title="Aschersleben, 10. M&auml;rz 2010" href="http://farm5.static.flickr.com/4043/4426844962_ca0249db16.jpg"  class="thickbox"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4043/4426844962_ca0249db16.jpg" alt="Aschersleben, 10. M&auml;rz 2010" /></a></p>
<p><strong>Entschieden werden soll auf dem Parteikonvent am 19. Juni 2010.</strong> Dort wollen wir nicht nur den Spitzenkandidaten nominieren, dort wollen wir vor allem &uuml;ber ein Wahlprogramm diskutieren. In aller Offenheit und mit den Impulsen, die wir aus der internen Debatte der vergangenen Monate gewonnen haben.</p>
<p><strong>Zur Offenheit geh&ouml;rt auch, dass ich mich auf diesem Konvent einer geheimen Wahl stellen will.</strong> Jeder soll frei entscheiden k&ouml;nnen. M&ouml;gen die anderen Parteien sich bei der Nominierung ihrer Spitzenkandidaten in offenen Abstimmungen bei 95 plus X-Ergebnisse  wiederfinden – ich bin f&uuml;r eine ehrliche Bewertung. Und die ist nur in geheimen Abstimmungen m&ouml;glich.</p>
<p><strong>Also: Offene Diskussion &uuml;ber das Wahlprogramm und offene Diskussion, aber geheime Abstimmung &uuml;ber den Spitzenkandidaten. </strong></p>
<p>Auf dieser Basis k&ouml;nnen wir danach an die weitere Planung unseres Wahlkampfes gehen. Ich bin mir sicher, dass wir in diesen Wahlkampf dann mit gro&szlig;er Geschlossenheit und Optimismus hinein gehen werden. Wenn Eure Entscheidung auf mich f&auml;llt, will ich meinen Teil dazu beitragen.</p>
<p><strong>Ich freue mich auf den Wahlkampf und ich glaube an unseren gemeinsamen Erfolg!</strong></p>
<p>Dabei braucht die SPD den Vergleich mit anderen Parteien nicht zu scheuen – nicht mit denen, mit denen wir in dieser Legislaturperiode zusammen regieren noch mit denen, die sich in der Opposition befinden.</p>
<p><strong>Aber: Wir wollen st&auml;rker werden, wir wollen regieren, wir wollen die Regierung f&uuml;hren!</strong></p>
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		<title>Griechenland-Hilfe ist am Freitag im Bundesrat</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&#252;rftiges, eilbed&#252;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Jens Bullerjahn" href="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961.jpg"  class="thickbox"><img class="alignleft" style="float: left" src="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961_m.jpg" alt="Jens Bullerjahn" /></a>Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&uuml;rftiges, eilbed&uuml;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll.</p>
<h3>Zun&auml;chst will ich die Zeitschiene aufzeigen:</h3>
<ul>
<li>3.5. Beschluss der Bundesregierung zur Griechenland- Hilfe und Sondersitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages.</li>
<li>5.5. Einbringung des Gesetzentwurfes in den Bundestag (Eilbed&uuml;rftig mit Fristverk&uuml;rzung) und  Regierungserkl&auml;rung der Bundeskanzlerin .</li>
<li>6.5. Anh&ouml;rung im Haushaltsausschuss des Bundestages</li>
<li>7. 5.  Gesetzesbeschluss in Bundestag und Bundesrat</li>
<li>8. 5.  Sondergipfel der Regierungschefs der Euro-Zone (evtl. auch ein Tag fr&uuml;her)</li>
<li>10. bis 12. 5. Direktorium des IWF in Washington entscheidet &uuml;ber das Kreditprogramm;  im Anschluss  daran k&ouml;nnen die L&auml;nder und der IWF die Hilfen auszahlen.</li>
</ul>
<p>Die Mitgliedstaaten und der IWF gew&auml;hren Griechenland gegen<strong>strenge Auflagen</strong> Hilfen f&uuml;r <strong>3 Jahre</strong> in H&ouml;he von <strong>110 Milliarden €. </strong>Auf die Mitgliedstaaten entfallen  80 Mrd. €; auf den IWF 30 Mrd. €. Deutschland <strong>verb&uuml;rgt</strong> im Gesetz vorgesehenen  Dreijahreszeitraum insgesamt 22,4 Mrd. €. Im ersten Jahr  8,4 Mrd. €.</p>
<p>Der dem deutschen Anteil entsprechende Betrag der Griechenland-Hilfe in H&ouml;he von 8,4 Mrd. € im ersten Jahr wird, wie die folgenden Tranchen von der KfW ausgereicht, die daf&uuml;r eine Bundesgarantie erh&auml;lt. Es entstehen somit zun&auml;chst keine unmittelbaren Ausgaben, die mittelbaren finanziellen Belastungen sind jetzt noch nicht bezifferbar.</p>
<p>Es sind von der griechischen Regierung nunmehr Haushaltssicherungsma&szlig;nahmen beschlossen worden, die eine nachhaltige Sanierung des Haushalts innerhalb der n&auml;chsten Jahre erm&ouml;glichen sollen und eine Einhaltung der EU-Stabilit&auml;tskriterien ab 2013 erm&ouml;glichen sollen. Griechenland ist verpflichtet,  einen Eigenbeitrag von 30 Milliarden Euro  bis 2013 zu erbringen. Als Ma&szlig;nahmen sind bekannt:</p>
<h3>Einnahmeverbesserungen im Jahr 2010:</h3>
<ul>
<li>Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 21 auf 23 Prozent</li>
<li>Mineral&ouml;lsteuererh&ouml;hung</li>
<li>Tabaksteuererh&ouml;hung</li>
<li>Alkoholsteuererh&ouml;hung</li>
</ul>
<h3>Ausgabenk&uuml;rzungen 2010:</h3>
<ul>
<li>K&uuml;rzung Oster-, Sommer- und Weihnachtsgeld</li>
<li>K&uuml;rzung der h&ouml;chsten Pensionen</li>
<li>Heraufsetzung Rentenalter  (60 Jahre)</li>
<li>Rentenk&uuml;rzungen (Wegfall von 13. und 14. Zahlung)</li>
</ul>
<p><strong>Alle Ma&szlig;nahme</strong> sollen <strong>insgesamt</strong> zu Einnahmeverbesserungen von <strong>30 Mrd. €</strong> f&uuml;hren. Es besteht Hoffnung, dass durch die  beschlossenen Hilfsma&szlig;nahmen und die Sparma&szlig;nahmen Griechenlands die R&uuml;ckkehr zu stabilen Verh&auml;ltnissen m&ouml;glich ist. <strong>Es bleibt</strong> aber <strong>abzuwarten</strong>, wie die griechische Regierung und das  Parlament auf die massiven Proteste der Bev&ouml;lkerung  reagiert und ob Griechenland das Sparpaket unver&auml;ndert durchsetzen kann. <strong>Bislang ist das griechische Sparpaket</strong> noch <strong>nicht</strong> vom Gesetzgeber in Griechenland <strong>verabschiedet</strong>.</p>
<p>Der <strong>IWF</strong> und die <strong>EURO-Mitgliedstaaten</strong> werden die gesetzliche Umsetzung und die <strong>Einhaltung der Sparma&szlig;nahmen</strong> und die <strong>Auskehrung </strong>der Hilfen der EURO-L&auml;nder <strong>streng</strong> zu <strong>&uuml;berwachen</strong>.</p>
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		<title>Spekulantensteuer statt Bankenabgabe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am 31. M&#228;rz 2010 ein Eckpunktepapier beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer Bankenabgabe zuk&#252;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&#246;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Eckpunktepapier der Bundesregierung" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Geld__und__Kredit/20100331-Eckpunkte-Finanzmarktregulierung.html?__nnn=true" target="_blank">Bundesregierung hat am 31. M&auml;rz 2010 ein Eckpunktepapier</a> beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer <strong>Bankenabgabe</strong> zuk&uuml;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&ouml;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur etwa eine Milliarden Euro in einen Stabilit&auml;ts-Fonds einbringen. Damit verbunden sind viele offene Fragen, die bislang noch nicht beantwortet werden, wie z.B. ob eine solche Abgabe als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Tagen in der Mitteldeutschen Zeitung daf&uuml;r ausgesprochen, eine wirksame Besteuerung einzuf&uuml;hren, die das System hoher Ums&auml;tze am Finanzmarkt b&auml;ndigt und nennenswerte Summen zur Finanzierung der derzeitigen Krise einspielt. Wenn eine EU-weite Spekulantensteuer derzeit nicht mehrheitsf&auml;hig ist, bin ich f&uuml;r die <strong>nationale Besteuerung gr&ouml;&szlig;erer Finanztransaktionen</strong>. Ein solches Modell w&uuml;rde dem Bundeshaushalt zehn bis dreizehn Milliarden Euro einbringen. In Gro&szlig;britannien und &Ouml;sterreich gibt es bereits &auml;hnliche Besteuerungen. Dabei sollen eben nicht die Kleinanleger, die f&uuml;r ihre Altersvorsorge am Kapitalmarkt anlegen, besteuert werden, sondern die Spekulanten, die mit gr&ouml;&szlig;eren Ums&auml;tzen schnelle Gewinne einstreichen wollen und dabei ein gro&szlig;es Risiko eben nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern f&uuml;r das ganze System sind.</p>
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		<title>Keine endlose Bildungsdebatte</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungskonvent]]></category>
		<category><![CDATA[Reformen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach allem was wir aus den Schulvergleichsstudien der letzten Jahre wissen, ist das deutsche Bildungssystem international nicht Spitze.  Von den erfolgreichen L&#228;ndern zu lernen, bedeutet u.a. mehr Ganztagsschulen, kostenloses Mittagessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach allem was wir aus den Schulvergleichsstudien der letzten Jahre wissen, ist das deutsche Bildungssystem international nicht Spitze.  Von den erfolgreichen L&auml;ndern zu lernen, bedeutet u.a. mehr Ganztagsschulen, kostenloses Mittagessen sowie ein <strong>l&auml;ngeres gemeinsames Lernen. </strong>Damit kann<strong> </strong>unser Bildungssystem<strong> gerechter</strong> werden, weil es mehr Kindern gr&ouml;&szlig;ere Chancen er&ouml;ffnet. Ein Ziel in Sachsen-Anhalt ist die Einf&uuml;hrung der Allgemeinbildenden Oberschule, die bis zur achten Klasse geht.</p>
<p>In der <a title="Interview in der Magdeburger Volksstimme" href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1681249&amp;sid=qbgp48mpvk43pnar0g3tnd6lr5" target="_blank">Volksstimme habe ich am Montag in einem </a><strong><a title="Interview in der Magdeburger Volksstimme" href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1681249&amp;sid=qbgp48mpvk43pnar0g3tnd6lr5" target="_blank">Interview</a> </strong>gesagt, dass es mit uns aber <strong>keine Radikalreform im Schulsystem</strong> geben wird. Ich halte dieses Signal f&uuml;r sehr wichtig, weil wir in diesem Bereich aus meiner Sicht keine ideologischen K&auml;mpfe mehr brauchen. <strong>Nach</strong> einer <strong>breiten gesellschaftlichen Einigung</strong>, m&uuml;ssen die beschlossenen Bildungsreformen in Ruhe umgesetzt werden und Verl&auml;sslichkeit in die Bildungslandschaft bringen.</p>
<p>Auf Vorschlag der SPD hat der Landtag 2006 den <strong>Bildungskonvent</strong> eingesetzt, um diese Stabilit&auml;t und Verl&auml;sslichkeit zuk&uuml;nftig zu erreichen. Alle gesellschaftlichen Gruppen sollen ein gemeinsames Grundsatzpapier zur Bildungspolitik verabschieden. Nat&uuml;rlich wird dies ein Kompromiss sein, wo jede Seite Abstriche von ihren Vorstellungen machen muss. Aber nur so k&ouml;nnen wir ein gerechtes und leistungsf&auml;higes Schulsystem f&uuml;r die Zukunft in Sachsen-Anhalt aufbauen.</p>
<p>Ich setze daher auf die Kraft der Einsicht und Vernunft bei allen Teilnehmern des Bildungskonvents und hoffe, dass auf Basis des <strong>Kompromisspapiers von Arbeitgeberverband und Kirchen</strong> wirkungsvolle und gerechte Reformen umgesetzt werden kann.</p>
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		<title>Ein Jahr vor der Wahl – Die Umfrage des MDR</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Lindner</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[MDR]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr vor der Wahl pr&#228;sentierte der MDR am 17. M&#228;rz 2010 eine von ihm in Auftrag gegebene Umfrage zum politischen Meinungsbild in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse, die Infratest dimap f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr vor der Wahl pr&auml;sentierte der <a title="Link zum MDR" href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/7156660.html" target="_blank">MDR am 17. M&auml;rz 2010</a> eine von ihm in Auftrag gegebene Umfrage zum politischen Meinungsbild in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse, die Infratest dimap f&uuml;r den MDR ermittelte, sind f&uuml;r uns eine realistische  Ausgangssituation f&uuml;r unseren Wahlkampf.</p>
<p>Die Umfrage sagt im Kern f&uuml;r uns <strong>drei Punkte</strong> aus:</p>
<p>1. Die CDU hat in den Umfragen leicht verloren. Der Umfragewert ist kein wirklicher Abstimmungswert f&uuml;r den 20. M&auml;rz 2011, weil darin noch viel „B&ouml;hmer-Bonus“ steckt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Bonus von Haseloff aufgefangen werden kann.</p>
<p>2. Eine &uuml;berwiegende Mehrheit will die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition. Damit erkennen sie auch die gute Arbeit der SPD in der Landesregierung an. Die Arbeit der Landesregierung wird &uuml;berwiegend gut bewertet. Es gibt derzeit keine Wechselstimmung.</p>
<p>3. Die SPD hat sich nach der Wahlschlappe zur Bundestagswahl stabilisiert. Der Umfragewert von 20 Prozent ist ausbauf&auml;hig. Aber wir wussten, dass es dauern wird, Vertrauen wieder zu erlangen.</p>
<p>„Bei den Politikern punktet vor allem Ministerpr&auml;sident Wolfgang B&ouml;hmer. Den Regierungschef kennen 84 Prozent der Befragten. Mehr als die H&auml;lfte ist mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden, jeder Vierte allerdings nicht. Der m&ouml;gliche Spitzenkandidat der CDU bei der Landtagswahl, Wirtschaftsminister Reiner Haseloff, ist nur 56 Prozent der Befragten bekannt. Er erh&auml;lt 37 Prozent Zustimmung. Das ist fast ein F&uuml;nftel mehr als bei der Befragung 2007. Auch Finanzminister Jens Bullerjahn von der SPD konnte deutlich zulegen. Er kommt jetzt auf 45 Prozent Zustimmung. Bullerjahn, der mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit Spitzenkandidat der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl wird, kennen 74 Prozent der Sachsen-Anhalter.“ (MDR)</p>
<p>&Uuml;ber die Werte f&uuml;r meine Person freue ich mich. Es zeigt doch immerhin, dass auch ein Finanzminister nicht nur weitl&auml;ufig bekannt, sondern auch Zustimmung f&uuml;r seine Politik bekommen kann.</p>
<p>Lasst uns auf diesem Weg weiterarbeiten.</p>
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