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	<title>Jens Bullerjahn &#187; Finanzen</title>
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	<description>Offizielle Homepage von Jens Bullerjahn, Mitglied des Landtages und Finanzminister von Sachsen-Anhalt</description>
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		<title>Das Sparpaket der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang letzter Woche pr&#228;sentierte die Bundesregierung ihr Sparpaket. Bis 2014 sollen insgesamt &#252;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang letzter Woche pr&auml;sentierte die Bundesregierung ihr <strong>Sparpaket</strong>. Bis 2014 sollen insgesamt &uuml;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung kann jedoch keine Rede sein. Gerade bei den staatlichen Leistungsempf&auml;ngern und Geringverdienern wird gek&uuml;rzt.</p>
<p>Die Finanztransaktionssteuer und die Brennelementesteuer sind  nur Ank&uuml;ndigungen. Die Pl&auml;ne der schwarz-gelben Koalition werden den immensen Belastungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise nicht gerecht. Sie zeigen <strong>kein Krisenbewusstsein</strong> und leiten keinen gesellschaftlichen Neuanfang ein. Sie haben keine Kraft und keinen Mut zur Korrektur. Ich halte diese auch nicht f&uuml;r mehrheitsf&auml;hig.</p>
<p>Wirkliches Umsteuern h&auml;tte bedeutet, Klientelgeschenke und Steuerprivilegien im Umfang von 5,6 Mrd. Euro zur&uuml;ckzunehmen. Schwarz-Gelb versch&auml;rft die Ungerechtigkeit der Lastenverteilung und spitzt die Vertrauenskrise in die Demokratie zu, wenn sie den Arbeitslosen die Rentenversicherung und das Elterngeld streicht. Sie handelt kurzsichtig, wenn sie 1,8 Mrd. Euro auf Kosten der Gesetzlichen Rentenversicherung streicht. Sie agiert konzeptlos, wenn sie der Arbeitsmarktpolitik in den kommenden Jahren 16 Mrd. Euro entzieht.</p>
<p><strong>Intelligente Haushaltskonsolidierung</strong> ist notwendig. Hierf&uuml;r sind aus Sicht der SPD Bundestagsfraktion zwei Wege notwendig:</p>
<p>1. Wir brauchen eine <strong>koordinierte Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik</strong>, die zur St&auml;rkung der Konjunktur beitr&auml;gt und so zu mehr Besch&auml;ftigung, Steuereinnahmen und zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme f&uuml;hrt. Deshalb brauchen wir gerade in der Krise eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und eine St&auml;rkung von Zukunftsinvestitionen.</p>
<p>2. Zweitens sind <strong>strukturelle Reformen</strong> n&ouml;tig, um die aus den Fugen geratene Wirtschafts- und Sozialordnung wieder in ein vern&uuml;nftiges Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Unsere Alternativen liegen auf dem Tisch:</p>
<ul>
<li>Eine <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, mit der vor allem spekulative B&ouml;rsengesch&auml;fte besteuert w&uuml;rden: 14 bis 30 Milliarden Euro je nach Ausgestaltung.</li>
<li>Die <strong>R&uuml;cknahme der Steuersenkungen f&uuml;r Hoteliers und Gutbetuchte</strong>: 5,6 Milliarden Euro.</li>
<li>Eine <strong>gerechtere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen</strong>: mindestens 10 Milliarden Euro.</li>
<li>Ein <strong>h&ouml;herer Spitzensteuersatz</strong>: bis zu sieben Milliarden Euro.</li>
<li>Und: Schon ein <strong>fl&auml;chendeckender Mindestlohn</strong> von 7,50 Euro w&uuml;rde den Staatshaushalt um 1,5 Milliarden Euro entlasten. Die Sozialversicherungen w&uuml;rden &uuml;ber vier Milliarden Euro Mehreinnahmen verbuchen.</li>
</ul>
<p>Die SPD wird im Bundestag und in den L&auml;ndern ihre Alternativen deutlich machen.</p>
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		<title>Drei Jahre ohne neue Schulden in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte des Landes, wurde 2007, 2008 und 2009 ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung vorgelegt. Gleichzeitig wurde begonnen, R&#252;cklagen und Vorsorgebereiche aufzubauen, die k&#252;nftige Risiken wie Pensionsanspr&#252;che von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte des Landes, wurde 2007, 2008 und 2009 ein ausgeglichener Haushalt ohne Neuverschuldung vorgelegt. Gleichzeitig wurde begonnen, R&uuml;cklagen und Vorsorgebereiche aufzubauen, die k&uuml;nftige Risiken wie Pensionsanspr&uuml;che von Beamten und Steuerschwankungen ausgleichen sollen.</p>
<p>Ab 2010 sollte das erste Mal mit der Tilgung von Krediten begonnen werden.<br />
Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise droht jedoch 2010 erstmals wieder eine Nettoneuverschuldung in H&ouml;he von 739 Millionen Euro. Mit der derzeitigen Haushaltssperre werden Ausgaben reduziert, um Risiken bei den Steuereinnahmen aufzufangen.</p>
<p>In der vierj&auml;hrigen Amtszeit von FDP-Finanzminister Paque hat das Land Sachsen-Anhalt insgesamt &uuml;ber 4,7 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen – ohne Wirtschafts- und Finanzkrise. Damit wurde in den vier Jahren fast ein Viertel der Gesamtschulden des Landes aufgenommen! Es wurde nicht f&uuml;r die Zukunft vorgesorgt, sondern auf Kosten der Zukunft gewirtschaftet.</p>
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		<title>Griechenland-Hilfe ist am Freitag im Bundesrat</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 15:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&#252;rftiges, eilbed&#252;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Jens Bullerjahn" href="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961.jpg"  class="thickbox"><img class="alignleft" style="float: left" src="http://farm4.static.flickr.com/3321/3634893081_31f5561961_m.jpg" alt="Jens Bullerjahn" /></a>Der Bundesrat befasst sich am kommenden Freitag mit der Griechenland-Hilfe der EU. Es handelt sich um ein nicht zustimmungsbed&uuml;rftiges, eilbed&uuml;rftiges Gesetz, das am Freitag, 7.5.2010 bereits durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll.</p>
<h3>Zun&auml;chst will ich die Zeitschiene aufzeigen:</h3>
<ul>
<li>3.5. Beschluss der Bundesregierung zur Griechenland- Hilfe und Sondersitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages.</li>
<li>5.5. Einbringung des Gesetzentwurfes in den Bundestag (Eilbed&uuml;rftig mit Fristverk&uuml;rzung) und  Regierungserkl&auml;rung der Bundeskanzlerin .</li>
<li>6.5. Anh&ouml;rung im Haushaltsausschuss des Bundestages</li>
<li>7. 5.  Gesetzesbeschluss in Bundestag und Bundesrat</li>
<li>8. 5.  Sondergipfel der Regierungschefs der Euro-Zone (evtl. auch ein Tag fr&uuml;her)</li>
<li>10. bis 12. 5. Direktorium des IWF in Washington entscheidet &uuml;ber das Kreditprogramm;  im Anschluss  daran k&ouml;nnen die L&auml;nder und der IWF die Hilfen auszahlen.</li>
</ul>
<p>Die Mitgliedstaaten und der IWF gew&auml;hren Griechenland gegen<strong>strenge Auflagen</strong> Hilfen f&uuml;r <strong>3 Jahre</strong> in H&ouml;he von <strong>110 Milliarden €. </strong>Auf die Mitgliedstaaten entfallen  80 Mrd. €; auf den IWF 30 Mrd. €. Deutschland <strong>verb&uuml;rgt</strong> im Gesetz vorgesehenen  Dreijahreszeitraum insgesamt 22,4 Mrd. €. Im ersten Jahr  8,4 Mrd. €.</p>
<p>Der dem deutschen Anteil entsprechende Betrag der Griechenland-Hilfe in H&ouml;he von 8,4 Mrd. € im ersten Jahr wird, wie die folgenden Tranchen von der KfW ausgereicht, die daf&uuml;r eine Bundesgarantie erh&auml;lt. Es entstehen somit zun&auml;chst keine unmittelbaren Ausgaben, die mittelbaren finanziellen Belastungen sind jetzt noch nicht bezifferbar.</p>
<p>Es sind von der griechischen Regierung nunmehr Haushaltssicherungsma&szlig;nahmen beschlossen worden, die eine nachhaltige Sanierung des Haushalts innerhalb der n&auml;chsten Jahre erm&ouml;glichen sollen und eine Einhaltung der EU-Stabilit&auml;tskriterien ab 2013 erm&ouml;glichen sollen. Griechenland ist verpflichtet,  einen Eigenbeitrag von 30 Milliarden Euro  bis 2013 zu erbringen. Als Ma&szlig;nahmen sind bekannt:</p>
<h3>Einnahmeverbesserungen im Jahr 2010:</h3>
<ul>
<li>Mehrwertsteuererh&ouml;hung von 21 auf 23 Prozent</li>
<li>Mineral&ouml;lsteuererh&ouml;hung</li>
<li>Tabaksteuererh&ouml;hung</li>
<li>Alkoholsteuererh&ouml;hung</li>
</ul>
<h3>Ausgabenk&uuml;rzungen 2010:</h3>
<ul>
<li>K&uuml;rzung Oster-, Sommer- und Weihnachtsgeld</li>
<li>K&uuml;rzung der h&ouml;chsten Pensionen</li>
<li>Heraufsetzung Rentenalter  (60 Jahre)</li>
<li>Rentenk&uuml;rzungen (Wegfall von 13. und 14. Zahlung)</li>
</ul>
<p><strong>Alle Ma&szlig;nahme</strong> sollen <strong>insgesamt</strong> zu Einnahmeverbesserungen von <strong>30 Mrd. €</strong> f&uuml;hren. Es besteht Hoffnung, dass durch die  beschlossenen Hilfsma&szlig;nahmen und die Sparma&szlig;nahmen Griechenlands die R&uuml;ckkehr zu stabilen Verh&auml;ltnissen m&ouml;glich ist. <strong>Es bleibt</strong> aber <strong>abzuwarten</strong>, wie die griechische Regierung und das  Parlament auf die massiven Proteste der Bev&ouml;lkerung  reagiert und ob Griechenland das Sparpaket unver&auml;ndert durchsetzen kann. <strong>Bislang ist das griechische Sparpaket</strong> noch <strong>nicht</strong> vom Gesetzgeber in Griechenland <strong>verabschiedet</strong>.</p>
<p>Der <strong>IWF</strong> und die <strong>EURO-Mitgliedstaaten</strong> werden die gesetzliche Umsetzung und die <strong>Einhaltung der Sparma&szlig;nahmen</strong> und die <strong>Auskehrung </strong>der Hilfen der EURO-L&auml;nder <strong>streng</strong> zu <strong>&uuml;berwachen</strong>.</p>
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		<title>Spekulantensteuer statt Bankenabgabe</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am 31. M&#228;rz 2010 ein Eckpunktepapier beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer Bankenabgabe zuk&#252;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&#246;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Eckpunktepapier der Bundesregierung" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Geld__und__Kredit/20100331-Eckpunkte-Finanzmarktregulierung.html?__nnn=true" target="_blank">Bundesregierung hat am 31. M&auml;rz 2010 ein Eckpunktepapier</a> beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer <strong>Bankenabgabe</strong> zuk&uuml;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&ouml;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur etwa eine Milliarden Euro in einen Stabilit&auml;ts-Fonds einbringen. Damit verbunden sind viele offene Fragen, die bislang noch nicht beantwortet werden, wie z.B. ob eine solche Abgabe als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Tagen in der Mitteldeutschen Zeitung daf&uuml;r ausgesprochen, eine wirksame Besteuerung einzuf&uuml;hren, die das System hoher Ums&auml;tze am Finanzmarkt b&auml;ndigt und nennenswerte Summen zur Finanzierung der derzeitigen Krise einspielt. Wenn eine EU-weite Spekulantensteuer derzeit nicht mehrheitsf&auml;hig ist, bin ich f&uuml;r die <strong>nationale Besteuerung gr&ouml;&szlig;erer Finanztransaktionen</strong>. Ein solches Modell w&uuml;rde dem Bundeshaushalt zehn bis dreizehn Milliarden Euro einbringen. In Gro&szlig;britannien und &Ouml;sterreich gibt es bereits &auml;hnliche Besteuerungen. Dabei sollen eben nicht die Kleinanleger, die f&uuml;r ihre Altersvorsorge am Kapitalmarkt anlegen, besteuert werden, sondern die Spekulanten, die mit gr&ouml;&szlig;eren Ums&auml;tzen schnelle Gewinne einstreichen wollen und dabei ein gro&szlig;es Risiko eben nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern f&uuml;r das ganze System sind.</p>
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		<item>
		<title>Bullerjahn und Olbertz legen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung vor</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2009/12/16/hochschulfinanzierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Finanzausschuss des Landtages wurden k&#252;rzlich die k&#252;nftigen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung er&#246;rtert, die Finanzminister Jens Bullerjahn und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 15. Dezember 2009 dem Kabinett vorgestellt hatten.
Danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Finanzausschuss des Landtages wurden k&uuml;rzlich die k&uuml;nftigen Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung er&ouml;rtert, die Finanzminister Jens Bullerjahn und Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz am 15. Dezember 2009 dem Kabinett vorgestellt hatten.</p>
<p>Danach soll die Finanzierung der Universit&auml;ten und Hochschulen ab 2011 &uuml;ber leistungsorientierte Budgets erfolgen. Die Mittel werden insgesamt zu 100 % im Haushalt veranschlagt, in den Zielvereinbarungen wird verankert, dass &uuml;ber drei Jahre ansteigend 5 % (2011), 10 % (2012) bis maximal 15 % (2013) der geplanten Hochschulmittel (au&szlig;er den investiven Mitteln) anhand von Leistungskennziffern zwischen den Hochschulen verteilt werden.</p>
<p>Diese Kennziffern an den Universit&auml;ten sollen f&uuml;r Lehre (quantitative und qualitative Parameter), Forschung (Technologietransfer) und Geschlechtergleichstellung im Verh&auml;ltnis 50/45/5 Prozent veranschlagt werden. F&uuml;r die Fachhochschulen wird der Bereich Lehre st&auml;rker gewichtet. Hierzu geh&ouml;rt auch eine Steigerung der kooperativen Promotionen. Weitere Parameter sollen u.a. die Erh&ouml;hung der Studierquote im Land, die Einhaltung der Regelstudienzeiten, eine Senkung der Abbrecherquote, die Bindung m&ouml;glichst vieler Abiturienten aus Sachsen-Anhalt an eine Hochschule des Landes, die Gewinnung von Studierenden von au&szlig;erhalb Sachsen-Anhalts und ein erleichterter Hochschulzugang f&uuml;r Bewerber ohne Abitur sein.</p>
<p>Um eine entsprechende Leistungsorientierung zu unterst&uuml;tzen, werden schon im kommenden Jahr 5 Mio. Euro zus&auml;tzlich, vor allem zur <strong>Unterst&uuml;tzung des Umstellungsprozesses auf die Bachelor-Master-Abschl&uuml;sse</strong> bereitgestellt, die zun&auml;chst nach Studierendenzahlen auf die Hochschulen verteilt werden. Im darauffolgenden Jahr 2011 stehen 10 Mio. Euro zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung. Nach den Vorstellungen der Landesregierung sollen sie zur H&auml;lfte in das leistungsorientierte Budget flie&szlig;en und zur H&auml;lfte f&uuml;r die <strong>Fortschreibung der Exzellenz-Offensive</strong> bereitgestellt werden. Diese Mittel zur F&ouml;rderung von Schwerpunkten der Spitzenforschung in Sachsen-Anhalt sollen wie bisher &uuml;ber das Wissenschaftszentrum Wittenberg (WZW) in einem wettbewerblichen Verfahren nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Deutschen Forschungsgemeinschaft verteilt werden.</p>
<p>Damit stehen den Hochschulen in den kommenden beiden Jahren <strong>insgesamt 15 Mio. Euro zus&auml;tzlich</strong> zur Verf&uuml;gung. Finanzminister Bullerjahn und Kultusminister Olbertz bekr&auml;ftigen in ihrem gemeinsamen Eckpunktepapier die Weiterentwicklung und St&auml;rkung der Hochschulen als Schwerpunkt der Bildungs- und Wissenschaftspolitik in Sachsen-Anhalt und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.</p>
<p>Einige Einigung haben die beiden Minister auch bez&uuml;glich der k&uuml;nftigen Studierenden-Zielzahlen erreicht. Die Mittelzuweisung der staatlichen Hochschulen des Landes basiert urspr&uuml;nglich auf der Planzahl von 34 000 personenbezogenen Studienpl&auml;tzen. Tats&auml;chlich waren im Jahr 2005 rd. 51 700 und im Jahr 2009 rd. 52 400 Studierende immatrikuliert. K&uuml;nftig wird von einer Zielzahl von 42 000 Studierenden ausgegangen – eine Spanne von zus&auml;tzlichen 10% als &Uuml;berlast, insgesamt also 46 200 Studierende, f&uuml;hrt zu einer Budgetgarantie. Wird diese Zahl unter- oder &uuml;berschritten, soll &uuml;ber die H&ouml;he der Budgets mit dem n&auml;chstfolgenden Zielvereinbarungszeitraum neu verhandelt werden.</p>
<p>„Aus der Selbst&auml;ndigkeit der Hochschulen erwachsen nicht nur Rechte f&uuml;r die Universit&auml;ten und Fachhochschulen, sondern auch die Pflicht, das jeweilige Hochschulprofil an die Entwicklungsnotwendigkeiten der Hochschullandschaft und die Bedarfssituation von Wirtschaft und Gesellschaft  anzupassen“, erkl&auml;rte Finanzminister Bullerjahn. Kultusminister Olbertz bekr&auml;ftigte diese Position und verwies auf die &uuml;bergreifende Verantwortung der Hochschulen, die ein partnerschaftliches Kooperationsverh&auml;ltnis zwischen Hochschulen und Staat verlangten: „Mit den neuen Eckpunkten zur Hochschulfinanzierung unterstreichen wir den hohen Stellenwert der Hochschulbildung und der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, binden die Hochschulen aber auch in diese Verantwortung ein, indem bestimmte Leistungen f&uuml;r die Entwicklung des Landes k&uuml;nftig besonders honoriert werden“.</p>
<p>Nach Ablauf der ab 2011 g&uuml;ltigen Zielvereinbarungen werde eine externe Bewertung des Ansatzes leistungsorientierter Teilbudgets erfolgen, so die beiden Minister. Die &Uuml;bergangsphase (2011 – 2013) solle als Pilotphase ausgestaltet werden, deren Auswertung k&uuml;nftigen Zielvereinbarungen zu Grunde gelegt werden kann.</p>
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		<title>Kommunen in Sachsen-Anhalt werden entlastet</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Teilentschuldungsprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat auf Initiative des Finanzministers Jens Bullerjahn ein kommunales Teilentschuldungsprogramm auf den Weg gebracht. Damit sollen die Kommunen um insgesamt 500 Mio. Euro beim Schuldendienst entlastet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landeskabinett hat sich am 08. Dezember 2009 mit der Konzeption f&uuml;r ein kommunales Teilentschuldungsprogramm befasst.</p>
<p>Vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags will die Landesregierung, dass die Kommunen des Landes um einen Betrag von &uuml;ber 500 Mio. € beim Schuldendienst entlastet. Damit sollen die Kommunen bei der Haushaltskonsolidierung unterst&uuml;tzt werden. Die Kreditmarktschulden der Kommunen beliefen sich am Ende des vergangenen Jahres auf 2,92 Mrd. €; dazu kamen Kassenkredite in H&ouml;he von 969 Mio. €. Durch das geplante Programm soll die Kreditmarktverschuldung innerhalb von 15 Jahren um rund 1,3 Mrd. € abgebaut werden.</p>
<p>Jens Bullerjahn erkl&auml;rte dazu: „Die von uns vorgesehene Konsolidierungspartnerschaft  beinhaltet aber auch Verpflichtungen. So erwarten wir, dass der umgeschuldete Restbetrag innerhalb von 10 Jahren getilgt wird, die gemeinsam vereinbarten Konsolidierungsziele eingehalten werden und grunds&auml;tzlich die Bereitschaft erkl&auml;rt wird, keine neuen Kredite aufzunehmen. J&auml;hrlich ist dar&uuml;ber hinaus durch die Kommunen ein Fortschrittsbericht gegen&uuml;ber dem Land zu erstellen“.</p>
<p>Mit dem Teilentschuldungsprogramm, mit dem neuen konjunkturunabh&auml;ngigen Finanzausgleichsgesetz (FAG) und der Gebietsstrukturreform will die Landesregierung die Kommunen in Sachsen-Anhalt nachhaltig st&auml;rken und langfristig neuen Gestaltungsspielraum erm&ouml;glichen.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es auf der <a href="http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/stk/2009/671_2009_4492c5a2851d72f18f30952e90e00033.htm" target="_blank">Website der Landesregierung</a>.</p>
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