<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jens Bullerjahn &#187; Soziales</title>
	<atom:link href="http://www.bullerjahn2011.de/soziales/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bullerjahn2011.de</link>
	<description>Mitglied des Landtages, Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Nov 2011 14:35:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Sparpaket v&#246;llig unausgewogen –  Bundesregierung man&#246;vriert die L&#228;nder im Osten in gr&#246;&#223;ere soziale Schieflage</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/11/25/sparpaket-voellig-unausgewogen-bundesregierung-manoevriert-die-laender-im-osten-in-groeszere-soziale-schieflage/</link>
		<comments>http://www.bullerjahn2011.de/2010/11/25/sparpaket-voellig-unausgewogen-bundesregierung-manoevriert-die-laender-im-osten-in-groeszere-soziale-schieflage/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 09:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarktpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bullerjahn2011.de/?p=287</guid>
		<description><![CDATA[Am Freitag, den 26.11. befasst sich der Bundesrat mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2011. Das Haushaltsbegleitgesetz 2011 von CDU/ CSU und FDP sieht unter anderem vor, dass Empf&#228;nger von Arbeitslosengeld II kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 26.11. befasst sich der Bundesrat mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2011.<em></em> Das Haushaltsbegleitgesetz 2011 von CDU/ CSU und FDP sieht unter anderem vor, dass Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II kein Elterngeld mehr bekommen. F&uuml;r sie sollen zuk&uuml;nftig auch keine Beitr&auml;ge zur Rentenversicherung mehr eingezahlt werden. Wer Wohngeld erh&auml;lt, muss ohne den Zuschuss zu den Heizkosten auskommen. Au&szlig;erdem f&auml;llt nach dem Willen von Schwarz-Gelb auch der Zuschuss beim &Uuml;bergang vom Arbeitslosengeld I zu II in Zukunft weg. Zu all diesen K&uuml;rzungen  werden 40 Mio. Euro im Bereich der Eingliederung in den Arbeitsmarkt und bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik willk&uuml;rlich gestrichen. All das trifft den Osten Deutschland  mit besonderer H&auml;rte. So verursacht das Sparpaket der Bundesregierung laut einer Erhebung des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes j&auml;hrliche K&uuml;rzungen von rund 81 Euro pro Einwohner in Sachsen-Anhalt. F&uuml;r die Stadt Halle werden beispielsweise sogar 97 Euro K&uuml;rzungen pro Einwohner j&auml;hrlich errechnet. Die Bundesregierung man&ouml;vriert die L&auml;nder im Osten Deutschlands damit sehenden Auges in eine noch  gr&ouml;&szlig;ere soziale Schieflage.</p>
<p>Zur Erinnerung: Noch im vergangenen Jahr wurden Hoteliers und reiche Erben von Schwarz-Gelb  Steuergeschenke in H&ouml;he von &uuml;ber 3,5 Mrd. Euro gemacht, heute werden die Arbeitsmarkt- und Sozialeistungen im Bundeshaushalt 2011 zum milliardenschweren Sparposten.</p>
<p>Diese Art Politik ist kein Beitrag zur Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft, sondern treibt einen sozialpolitischen Keil in unsere Gesellschaft. Verantwortung gegen&uuml;ber der gesamten Gesellschaft sieht anders aus. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssen st&auml;rkere Schultern mehr tragen, als schw&auml;chere und nicht umgekehrt!</p>
<h2  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge:</h2><ul class="related_post"><li>15. Juni 2010 -- <a href="http://www.bullerjahn2011.de/2010/06/15/das-sparpaket-der-bundesregierung/" title="Das Sparpaket der Bundesregierung">Das Sparpaket der Bundesregierung</a></li><li>17. Februar 2011 -- <a href="http://www.bullerjahn2011.de/2011/02/17/arbeitnehmerkonferenz-diskutierte-perspektiven-der-arbeitsmarktpolitik-in-sachsen-anhalt/" title="Arbeitnehmerkonferenz diskutierte Perspektiven der Arbeitsmarktpolitik in Sachsen-Anhalt">Arbeitnehmerkonferenz diskutierte Perspektiven der Arbeitsmarktpolitik in Sachsen-Anhalt</a></li><li>7. Februar 2011 -- <a href="http://www.bullerjahn2011.de/2011/02/07/gesundheitsreform-weniger-netto-vom-brutto/" title="Gesundheitsreform: Weniger Netto vom Brutto">Gesundheitsreform: Weniger Netto vom Brutto</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung beschlie&#223;t Gesundheitsreform</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/07/13/bundesregierung-beschlieszt-gesundheitsreform/</link>
		<comments>http://www.bullerjahn2011.de/2010/07/13/bundesregierung-beschlieszt-gesundheitsreform/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 13:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialversicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bullerjahn2011.de/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat letzte Woche im Kabinett die Gesundheitsreform beschlossen. Es lohnt sich, die urspr&#252;nglichen Vorstellungen hierzu nochmal aufzurufen. Gesundheitsminister R&#246;sler wollte eine einkommensunabh&#228;ngige Kopfpauschale mit automatischem, steuerfinanziertem Sozialausgleich. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat letzte Woche im Kabinett die Gesundheitsreform beschlossen. Es lohnt sich, die urspr&uuml;nglichen Vorstellungen hierzu nochmal aufzurufen. Gesundheitsminister R&ouml;sler wollte eine einkommensunabh&auml;ngige Kopfpauschale mit automatischem, steuerfinanziertem Sozialausgleich. Die Gesundheitskosten sollten von den Lohnkosten abgekoppelt und der Arbeitgeberanteil eingefroren werden. Eine Regierungskommission, bestehend aus dem halben Kabinett, sollte dieses neue Gesundheitssystem entwickeln. Ergebnisse gab es keine. Offenbar bestand der Auftrag dieser Kommission darin, unattraktive Beschl&uuml;sse vor der NRW-Wahl zu verhindern. Mit Hilfe einer zweiten Koalitionsverhandlungsgruppe wurde auch noch die Zeit bis zur Bundespr&auml;sidentenwahl &uuml;berbr&uuml;ckt. Bei all diesen Verz&ouml;gerungen wurde ein steigendes Defizit der GKV verbunden mit Zusatzbeitr&auml;gen und drohenden Kasseninsolvenzen bewusst in Kauf genommen.</p>
<p>Von R&ouml;slers Pl&auml;nen ist wenig &uuml;brig geblieben. Die  Koalition beschloss jetzt die Erh&ouml;hung des Beitragssatzes von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent. Davon zahlen die Arbeitnehmer/innen k&uuml;nftig 8,2 Prozent und die Arbeitgeber 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberanteil wird dauerhaft eingefroren. Der einst auf Druck der SPD eingef&uuml;hrte Ein-Prozent-Deckel bei den Zusatzbeitr&auml;gen entf&auml;llt. Die Kassen d&uuml;rfen jetzt Kopfpauschalen in beliebiger H&ouml;he erheben und die Koalition verbietet sogar eine gerechte prozentuale Erhebung.</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles. Das Bundesversicherungsamt (BVA) soll jedes Jahr anhand des Kassendefizits eine durchschnittliche Kopfpauschale berechnen. &Uuml;bersteigt diese vom BVA festgelegte Kopfpauschale zwei Prozent des individuellen sozialversicherungspflichtigen Einkommens, wird sie sozial ausgeglichen. Erhebt eine Kasse eine h&ouml;here Kopfpauschale, als die vom BVA berechnete, muss der/die Versicherte auch noch diesen Mehrbetrag alleine und ohne jeden Ausgleich bezahlen. Umsetzen sollen den Sozialausgleich Arbeitgeber und Rentenversicherung. Sie sollen nach Pr&uuml;fung von jedem Einzelfall gegebenenfalls abgesenkte Arbeitnehmerbeitr&auml;ge Richtung Gesundheitsfonds weiterleiten. Wie diese Prozedur z. B. bei ArbeitnehmerInnen mit schwankenden Einkommen, RentnerInnen mit verschiedenen Alterseink&uuml;nften oder Selbst&auml;ndigen funktionieren soll, bleibt unklar. Die reduzierten Arbeitnehmerbeitr&auml;ge sollen &uuml;ber Steuermittel, die dem Fonds zuflie&szlig;en, ausgeglichen werden. Daf&uuml;r seien laut Minister R&ouml;sler, keine Steuererh&ouml;hungen erforderlich. Auf jeden Fall wird durch dieses h&ouml;chst komplizierte, fehler- und missbrauchsanf&auml;llige Verfahren ein Verwaltungsaufwand erzeugt.</p>
<p>Norbert Bischoff hat die Gesundheitsreform vergangene Woche trefflich wie folgt beschrieben: &#8220;Das, was in Berlin vorgelegt worden ist, ist entt&auml;uschend&#8221;.</p>
<h2  class="related_post_title">Ähnliche Beiträge:</h2><ul class="related_post"><li>7. Februar 2011 -- <a href="http://www.bullerjahn2011.de/2011/02/07/gesundheitsreform-weniger-netto-vom-brutto/" title="Gesundheitsreform: Weniger Netto vom Brutto">Gesundheitsreform: Weniger Netto vom Brutto</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss></wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

