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	<title>Jens Bullerjahn &#187; Steuern</title>
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	<description>Mitglied des Landtages, Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt</description>
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		<title>Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn lehnt Amnestie f&#252;r Steuers&#252;nder ab</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 07:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerabkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn im Bundesrat &#252;ber das von Bundesfinanzminister Sch&#228;uble mit der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen beraten wird, kann der Bund nicht mit der Zustimmung Sachsen-Anhalts rechnen. Landes-Finanzminister Jens Bullerjahn begr&#252;ndet seine ablehnende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im Bundesrat &uuml;ber das von Bundesfinanzminister Sch&auml;uble mit der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen beraten wird, kann der Bund nicht mit der Zustimmung Sachsen-Anhalts rechnen. Landes-Finanzminister Jens Bullerjahn begr&uuml;ndet seine ablehnende Haltung unter anderem mit der Geheimniskr&auml;merei, die Sch&auml;uble bei diesem Abkommen bisher an den Tag legt, denn nach wie vor ist das Abkommen den L&auml;nder-Finanzministern offiziell nicht bekannt. Dazu komme, dass bisher bekannte Teile des Abkommens seiner Ansicht von Steuergerechtigkeit nicht entsprechen w&uuml;rden.</p>
<p>Jens Bullerjahn: „Ich bin ersch&uuml;ttert, dass der ehemalige Verfassungsminister offensichtlich &uuml;ber eine Amnestie f&uuml;r Steuers&uuml;nder nachdenkt. Dass den Bundesl&auml;ndern die Inhalte des verhandelten Abkommens mit der Schweiz vorenthalten werden, stimmt mich &auml;u&szlig;erst misstrauisch. Eine m&ouml;gliche Legalisierung von Steuerhinterziehung lehne ich ab. Steueramnestien tragen zur Spaltung unserer Gesellschaft bei. Daf&uuml;r werde ich nicht die Hand reichen.“</p>
<p>Hintergrund: Im August dieses Jahres hatten sich Deutschland und die Schweiz auf eine Versteuerung von Kapitalertr&auml;gen deutscher Bankkunden in der Schweiz geeinigt. Damit soll ab dem Jahr 2013 das von Deutschen geparkte Bankverm&ouml;gen pauschal nach versteuert werden. In Zukunft soll dann eine Quellensteuer von 26 Prozent auf Zinsen und Dividenden greifen. Unklar ist bisher, ob im Abkommen auch eine Amnestie f&uuml;r Steuers&uuml;nder vorgesehen ist, allerdings deuten einige Zeichen daraufhin.</p>
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		<title>Steuermehreinnahmen bringen neue M&#246;glichkeiten f&#252;r den Doppelhaushalt Sachsen-Anhalts 2012/13</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 14:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelhaushalt 2012/2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einem Vierteljahr wird auf allen Ebenen der Landesregierung &#252;ber den Doppelhaushalt 2012/13 beraten, auch mit den Fraktionen wird bereits diskutiert. Was anf&#228;nglich nur die Optimisten zu hoffen wagten, tritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bullerjahn2011.de/files/2011/07/doppelhaushalt.jpg"  class="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-1053" title="Doppel-Landeshaushalt 2012/2013" src="http://www.bullerjahn2011.de/files/2011/07/doppelhaushalt.jpg" alt="Doppel-Landeshaushalt 2012/2013" width="210" height="168" /></a>Seit einem Vierteljahr wird auf allen Ebenen der Landesregierung &uuml;ber den Doppelhaushalt 2012/13 beraten, auch mit den Fraktionen wird bereits diskutiert. Was anf&auml;nglich nur die Optimisten zu hoffen wagten, tritt ein: Die Steuereinnahmen unseres Landes steigen gegenw&auml;rtig st&auml;rker als von den Steuersch&auml;tzern noch im Mai vorhergesehen. Die Mai-Sch&auml;tzung war die Grundlage f&uuml;r die Haushaltsplanungen des Finanzministeriums. Von 2012 bis 2015 nimmt Sachsen-Anhalt auf Grund neuer Hochrechnungen des Landesfinanzministeriums etwa 900 Mio. € mehr an Steuern gegen&uuml;ber der Mai-Steuersch&auml;tzung ein.</p>
<p>Damit ergeben sich neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Landeshaushalt, die in Ministergespr&auml;chen, die erst vor wenigen Tagen endeten, er&ouml;rtert wurden. Von den Mehreinnahmen sind bereits 300 Mio. € im Eckwerte-Beschluss der Landesregierung Anfang Juli vorweg genommen worden. Im Ergebnis sollen die weiteren Mehreinnahmen bei den Steuern im Wesentlichen an drei Brennpunkten helfen:</p>
<p><strong>1. Die Vorsorgeelemente werden gest&auml;rkt.</strong></p>
<ul>
<li>Die n&auml;chste Wirtschaftskrise kommt bestimmt, die Frage ist nur wann. Deswegen bleibt es dabei; Sachsen-Anhalt wird keine neuen Schulden mehr aufnehmen, ab 2014 wird getilgt!</li>
<li>Genauso wird es – &uuml;brigens erstmals seit der Wiedervereinigung – keine Globale Minderausgabe 2012 und 2013 geben (also keine „zu erwirtschaftenden Summen“, die dann Beschl&uuml;sse des Parlaments nachtr&auml;glich in Frage stellen).</li>
<li>Bereits 2012, ein Jahr eher als urspr&uuml;nglich geplant, wird die Steuerschwankungsreserve mit 50 Mio. € aufgef&uuml;llt (diese in den n&auml;chsten Jahren weiter zu st&auml;rkende Reserve soll Sachsen-Anhalt vor den Folgen kommender Krisen sch&uuml;tzen).</li>
<li>Genauso werden in den Pensionsfonds (zur sp&auml;teren Begleichung der Pensionen von Landesbeamten) bereits ab 2012 wieder 20 Mio. € j&auml;hrlich zus&auml;tzlich eingezahlt.</li>
</ul>
<p><strong>2.      Die Eckwerte f&uuml;r die einzelnen Ressorts wurden vor allem immer dort nachgebessert, wo investiert wird.</strong> Es galt, m&ouml;glichst viele Drittmittel von Bund und EU zu binden. Es ist nach vielen Gespr&auml;chen sowie Beratungen und Eigenanstrengungen der Ressorts nun gelungen, s&auml;mtliche Drittmittel in der bis 2013 laufenden EU-F&ouml;rderperiode und der Gemeinschaftsaufgabe zu binden – das hei&szlig;t, Sachsen-Anhalt geht kein F&ouml;rder-Euro von Bund oder EU verloren! Um dies zu erreichen, waren insgesamt etwa 200 Mio. € mehr als urspr&uuml;nglich veranschlagt n&ouml;tig.</p>
<p><strong>3.      Die Diskussion &uuml;ber ein neues, f&uuml;r alle Mitglieder der kommunalen Familie gerechteres Finanzausgleichsgesetz geht weiter.</strong> Klar war und ist aber: Es muss alles versucht werden, damit auch die Kommunen in die Lage versetzt werden, m&ouml;glichst viele Investitionen kofinanzieren zu k&ouml;nnen. Mit der Verschiebung der f&uuml;r 2012 geplanten K&uuml;rzung der Investitions-Pauschale f&uuml;r die Kommunen (die auf dem R&uuml;ckgang der Sonderbundeserg&auml;nzungs-Zuweisungen SoBEZ um j&auml;hrlich 120 Mio. Euro basieren) um ein Jahr nach hinten ergeben sich nun sofort bessere Spielr&auml;ume f&uuml;r die Kommunen, Investitionen kofinanzieren zu k&ouml;nnen. Verabredet ist:</p>
<ul>
<li>2012 stehen damit wie bisher 128 Mio. € Investitionspauschale f&uuml;r die Kommunen zur Verf&uuml;gung. Die urspr&uuml;nglich geplante K&uuml;rzung um 26 Mio. € wird um ein Jahr nach hinten verschoben, greift erst 2013.</li>
<li>2013 stehen dann noch 102 Mio. € Investitionspauschale f&uuml;r die Kommunen zur Verf&uuml;gung (statt wie fr&uuml;her geplant nur 78 Mio. €).</li>
</ul>
<p>Bis 2019 sinken die SoBEZ j&auml;hrlich weiter ab, 2020 dann laufen sie v&ouml;llig aus. Damit die Investitionspauschale nicht gleicherma&szlig;en auf Null absinkt, will die Landesregierung ab 2020 j&auml;hrlich einen Sockelbetrag von 50 Mio. € allein aus dem Landeshaushalt bereitstellen, um die dann noch vorhandene Infrastrukturl&uuml;cke schlie&szlig;en zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus wird der Haushaltsvollzug vereinfacht und modernisiert. Die Ministerien k&ouml;nnen Gelder im jeweiligen Wirkungsbereich von 2012 auf 2013 &uuml;bertragen – das gab es bisher so nicht. Es wird auch keinerlei Bewirtschaftungsbeschr&auml;nkungen mehr geben, genauso keine Haushaltsperren. Wenn der Landtag nach eingehender Beratung den Doppelhaushalt verabschiedet, kann insbesondere sofort investiert werden, weil dann die Mittel zu 100 Prozent bereitgestellt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Mit den Haushaltsberatungen wurde auch das PEK – das Personal-Entwicklungs-Konzept – fortgeschrieben und weiterentwickelt. Nach Gespr&auml;chen mit allen Ressorts wurde der Einstellungskorridor f&uuml;r den Nachwuchs von 350 Neueinstellungen j&auml;hrlich (Ansatz Mai 2011) auf etwa 550 pro Jahr erh&ouml;ht. Das gibt nun Ministerien und Beh&ouml;rden viel mehr Planungssicherheit und Nachwuchskr&auml;ften neue Perspektiven im Lande. Die Landesregierung verfolgt mit dem nun aktualisierten PEK weiterhin das Ziel, bis Ende 2019 die Zahl der Landesbesch&auml;ftigten auf etwa 40.000 abzusenken. Dann liegt Sachsen-Anhalt mit etwa 19 Landesbediensteten (Vollzeit-&Auml;quivalente) auf 1000 Einwohner im deutschen Durchschnitt.</p>
<p>S&auml;mtliche Bem&uuml;hungen im Landeshaushalt 2012/13 stehen unter der &Uuml;berschrift Konsolidieren – Investieren – Vorsorgen und unter der Ma&szlig;gabe, dass das Land wegen der zur&uuml;ckgehenden Finanzhilfen von Bund und EU am Ende dieses Jahrzehnts auf eigenen finanziellen F&uuml;ssen stehen muss und somit finanziell eigenst&auml;ndig bleibt.</p>
<p>Dieses Ziel unbedingt zu erreichen gilt es auch wegen des j&auml;hrlich an den Bund zu leistenden Fortschrittberichtes des Landes Sachsen-Anhalt. Darin wird Rechenschaft abgelegt &uuml;ber die ordnungsgem&auml;&szlig;e Verwendung der SoBEZ und &uuml;ber die Fortschritte beim Aufholprozess gegen&uuml;ber den alten Bundesl&auml;ndern. Im aktuellen Fortschrittsbericht, den heute die Landesregierung zur Kenntnis nahm, ist die Quote der ordnungsgem&auml;&szlig; verwendeten Solidarmittel von 79 Prozent im Jahr 2009 auf nur noch 50 Prozent im Jahr 2010 gefallen. Dieser R&uuml;ckgang h&auml;ngt zusammen mit der Aufnahme neuer Schulden durch das Land 2010, er ist kein Beleg f&uuml;r eine Fehlverwendung der Solidarmittel. H&auml;tte Sachsen-Anhalt 2010 keine neuen krisenbedingten Schulden aufnehmen m&uuml;ssen, w&auml;re die Quote auf &uuml;ber 80 Prozent gestiegen. Mit dem vorliegenden Finanzkonzept stellt die Landesregierung sicher, dass der Stabilit&auml;tsrat bei seiner n&auml;chsten Beratung im November f&uuml;r unser Land keinen Haushalts-Notstand konstatieren wird.</p>
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		<title>Das Sparpaket der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang letzter Woche pr&#228;sentierte die Bundesregierung ihr Sparpaket. Bis 2014 sollen insgesamt &#252;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang letzter Woche pr&auml;sentierte die Bundesregierung ihr <strong>Sparpaket</strong>. Bis 2014 sollen insgesamt &uuml;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung kann jedoch keine Rede sein. Gerade bei den staatlichen Leistungsempf&auml;ngern und Geringverdienern wird gek&uuml;rzt.</p>
<p>Die Finanztransaktionssteuer und die Brennelementesteuer sind  nur Ank&uuml;ndigungen. Die Pl&auml;ne der schwarz-gelben Koalition werden den immensen Belastungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise nicht gerecht. Sie zeigen <strong>kein Krisenbewusstsein</strong> und leiten keinen gesellschaftlichen Neuanfang ein. Sie haben keine Kraft und keinen Mut zur Korrektur. Ich halte diese auch nicht f&uuml;r mehrheitsf&auml;hig.</p>
<p>Wirkliches Umsteuern h&auml;tte bedeutet, Klientelgeschenke und Steuerprivilegien im Umfang von 5,6 Mrd. Euro zur&uuml;ckzunehmen. Schwarz-Gelb versch&auml;rft die Ungerechtigkeit der Lastenverteilung und spitzt die Vertrauenskrise in die Demokratie zu, wenn sie den Arbeitslosen die Rentenversicherung und das Elterngeld streicht. Sie handelt kurzsichtig, wenn sie 1,8 Mrd. Euro auf Kosten der Gesetzlichen Rentenversicherung streicht. Sie agiert konzeptlos, wenn sie der Arbeitsmarktpolitik in den kommenden Jahren 16 Mrd. Euro entzieht.</p>
<p><strong>Intelligente Haushaltskonsolidierung</strong> ist notwendig. Hierf&uuml;r sind aus Sicht der SPD Bundestagsfraktion zwei Wege notwendig:</p>
<p>1. Wir brauchen eine <strong>koordinierte Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik</strong>, die zur St&auml;rkung der Konjunktur beitr&auml;gt und so zu mehr Besch&auml;ftigung, Steuereinnahmen und zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme f&uuml;hrt. Deshalb brauchen wir gerade in der Krise eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und eine St&auml;rkung von Zukunftsinvestitionen.</p>
<p>2. Zweitens sind <strong>strukturelle Reformen</strong> n&ouml;tig, um die aus den Fugen geratene Wirtschafts- und Sozialordnung wieder in ein vern&uuml;nftiges Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Unsere Alternativen liegen auf dem Tisch:</p>
<ul>
<li>Eine <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, mit der vor allem spekulative B&ouml;rsengesch&auml;fte besteuert w&uuml;rden: 14 bis 30 Milliarden Euro je nach Ausgestaltung.</li>
<li>Die <strong>R&uuml;cknahme der Steuersenkungen f&uuml;r Hoteliers und Gutbetuchte</strong>: 5,6 Milliarden Euro.</li>
<li>Eine <strong>gerechtere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen</strong>: mindestens 10 Milliarden Euro.</li>
<li>Ein <strong>h&ouml;herer Spitzensteuersatz</strong>: bis zu sieben Milliarden Euro.</li>
<li>Und: Schon ein <strong>fl&auml;chendeckender Mindestlohn</strong> von 7,50 Euro w&uuml;rde den Staatshaushalt um 1,5 Milliarden Euro entlasten. Die Sozialversicherungen w&uuml;rden &uuml;ber vier Milliarden Euro Mehreinnahmen verbuchen.</li>
</ul>
<p>Die SPD wird im Bundestag und in den L&auml;ndern ihre Alternativen deutlich machen.</p>
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		<title>Spekulantensteuer statt Bankenabgabe</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/04/14/spekulantensteuer-statt-bankenabgabe/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am 31. M&#228;rz 2010 ein Eckpunktepapier beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer Bankenabgabe zuk&#252;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&#246;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Eckpunktepapier der Bundesregierung" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Geld__und__Kredit/20100331-Eckpunkte-Finanzmarktregulierung.html?__nnn=true" target="_blank">Bundesregierung hat am 31. M&auml;rz 2010 ein Eckpunktepapier</a> beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer <strong>Bankenabgabe</strong> zuk&uuml;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&ouml;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur etwa eine Milliarden Euro in einen Stabilit&auml;ts-Fonds einbringen. Damit verbunden sind viele offene Fragen, die bislang noch nicht beantwortet werden, wie z.B. ob eine solche Abgabe als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Tagen in der Mitteldeutschen Zeitung daf&uuml;r ausgesprochen, eine wirksame Besteuerung einzuf&uuml;hren, die das System hoher Ums&auml;tze am Finanzmarkt b&auml;ndigt und nennenswerte Summen zur Finanzierung der derzeitigen Krise einspielt. Wenn eine EU-weite Spekulantensteuer derzeit nicht mehrheitsf&auml;hig ist, bin ich f&uuml;r die <strong>nationale Besteuerung gr&ouml;&szlig;erer Finanztransaktionen</strong>. Ein solches Modell w&uuml;rde dem Bundeshaushalt zehn bis dreizehn Milliarden Euro einbringen. In Gro&szlig;britannien und &Ouml;sterreich gibt es bereits &auml;hnliche Besteuerungen. Dabei sollen eben nicht die Kleinanleger, die f&uuml;r ihre Altersvorsorge am Kapitalmarkt anlegen, besteuert werden, sondern die Spekulanten, die mit gr&ouml;&szlig;eren Ums&auml;tzen schnelle Gewinne einstreichen wollen und dabei ein gro&szlig;es Risiko eben nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern f&uuml;r das ganze System sind.</p>
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