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	<title>Jens Bullerjahn &#187; Steuern</title>
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	<description>Offizielle Homepage von Jens Bullerjahn, Mitglied des Landtages und Finanzminister von Sachsen-Anhalt</description>
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		<title>Das Sparpaket der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Sparpaket]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang letzter Woche pr&#228;sentierte die Bundesregierung ihr Sparpaket. Bis 2014 sollen insgesamt &#252;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang letzter Woche pr&auml;sentierte die Bundesregierung ihr <strong>Sparpaket</strong>. Bis 2014 sollen insgesamt &uuml;ber 80 Milliarden Euro eingespart werden, um insbesondere den Anforderungen der Schuldenbremse zu entsprechen. Von einer gerechten Lastenverteilung kann jedoch keine Rede sein. Gerade bei den staatlichen Leistungsempf&auml;ngern und Geringverdienern wird gek&uuml;rzt.</p>
<p>Die Finanztransaktionssteuer und die Brennelementesteuer sind  nur Ank&uuml;ndigungen. Die Pl&auml;ne der schwarz-gelben Koalition werden den immensen Belastungen der Finanzmarkt- und Schuldenkrise nicht gerecht. Sie zeigen <strong>kein Krisenbewusstsein</strong> und leiten keinen gesellschaftlichen Neuanfang ein. Sie haben keine Kraft und keinen Mut zur Korrektur. Ich halte diese auch nicht f&uuml;r mehrheitsf&auml;hig.</p>
<p>Wirkliches Umsteuern h&auml;tte bedeutet, Klientelgeschenke und Steuerprivilegien im Umfang von 5,6 Mrd. Euro zur&uuml;ckzunehmen. Schwarz-Gelb versch&auml;rft die Ungerechtigkeit der Lastenverteilung und spitzt die Vertrauenskrise in die Demokratie zu, wenn sie den Arbeitslosen die Rentenversicherung und das Elterngeld streicht. Sie handelt kurzsichtig, wenn sie 1,8 Mrd. Euro auf Kosten der Gesetzlichen Rentenversicherung streicht. Sie agiert konzeptlos, wenn sie der Arbeitsmarktpolitik in den kommenden Jahren 16 Mrd. Euro entzieht.</p>
<p><strong>Intelligente Haushaltskonsolidierung</strong> ist notwendig. Hierf&uuml;r sind aus Sicht der SPD Bundestagsfraktion zwei Wege notwendig:</p>
<p>1. Wir brauchen eine <strong>koordinierte Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik</strong>, die zur St&auml;rkung der Konjunktur beitr&auml;gt und so zu mehr Besch&auml;ftigung, Steuereinnahmen und zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme f&uuml;hrt. Deshalb brauchen wir gerade in der Krise eine St&auml;rkung der Binnennachfrage und eine St&auml;rkung von Zukunftsinvestitionen.</p>
<p>2. Zweitens sind <strong>strukturelle Reformen</strong> n&ouml;tig, um die aus den Fugen geratene Wirtschafts- und Sozialordnung wieder in ein vern&uuml;nftiges Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Unsere Alternativen liegen auf dem Tisch:</p>
<ul>
<li>Eine <strong>Finanztransaktionssteuer</strong>, mit der vor allem spekulative B&ouml;rsengesch&auml;fte besteuert w&uuml;rden: 14 bis 30 Milliarden Euro je nach Ausgestaltung.</li>
<li>Die <strong>R&uuml;cknahme der Steuersenkungen f&uuml;r Hoteliers und Gutbetuchte</strong>: 5,6 Milliarden Euro.</li>
<li>Eine <strong>gerechtere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen</strong>: mindestens 10 Milliarden Euro.</li>
<li>Ein <strong>h&ouml;herer Spitzensteuersatz</strong>: bis zu sieben Milliarden Euro.</li>
<li>Und: Schon ein <strong>fl&auml;chendeckender Mindestlohn</strong> von 7,50 Euro w&uuml;rde den Staatshaushalt um 1,5 Milliarden Euro entlasten. Die Sozialversicherungen w&uuml;rden &uuml;ber vier Milliarden Euro Mehreinnahmen verbuchen.</li>
</ul>
<p>Die SPD wird im Bundestag und in den L&auml;ndern ihre Alternativen deutlich machen.</p>
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		<title>Spekulantensteuer statt Bankenabgabe</title>
		<link>http://www.bullerjahn2011.de/2010/04/14/spekulantensteuer-statt-bankenabgabe/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 09:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bullerjahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am 31. M&#228;rz 2010 ein Eckpunktepapier beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer Bankenabgabe zuk&#252;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&#246;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Eckpunktepapier der Bundesregierung" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Geld__und__Kredit/20100331-Eckpunkte-Finanzmarktregulierung.html?__nnn=true" target="_blank">Bundesregierung hat am 31. M&auml;rz 2010 ein Eckpunktepapier</a> beschlossen, worin sie u.a. plant, mithilfe einer <strong>Bankenabgabe</strong> zuk&uuml;nftige Krisen am Finanzmarkt finanziell abfedern zu k&ouml;nnen. Diese Bankenabgabe wird vermutlich nur etwa eine Milliarden Euro in einen Stabilit&auml;ts-Fonds einbringen. Damit verbunden sind viele offene Fragen, die bislang noch nicht beantwortet werden, wie z.B. ob eine solche Abgabe als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar ist.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Tagen in der Mitteldeutschen Zeitung daf&uuml;r ausgesprochen, eine wirksame Besteuerung einzuf&uuml;hren, die das System hoher Ums&auml;tze am Finanzmarkt b&auml;ndigt und nennenswerte Summen zur Finanzierung der derzeitigen Krise einspielt. Wenn eine EU-weite Spekulantensteuer derzeit nicht mehrheitsf&auml;hig ist, bin ich f&uuml;r die <strong>nationale Besteuerung gr&ouml;&szlig;erer Finanztransaktionen</strong>. Ein solches Modell w&uuml;rde dem Bundeshaushalt zehn bis dreizehn Milliarden Euro einbringen. In Gro&szlig;britannien und &Ouml;sterreich gibt es bereits &auml;hnliche Besteuerungen. Dabei sollen eben nicht die Kleinanleger, die f&uuml;r ihre Altersvorsorge am Kapitalmarkt anlegen, besteuert werden, sondern die Spekulanten, die mit gr&ouml;&szlig;eren Ums&auml;tzen schnelle Gewinne einstreichen wollen und dabei ein gro&szlig;es Risiko eben nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern f&uuml;r das ganze System sind.</p>
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